Timeline

Seit 1959 fördert Swisscontact die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung.
Anne-Marie Im Hof-Piguet

1959

Anne-Marie Im Hof-Piguet, eine der Gründerinnen der Stiftung und zusammen mit dem ersten Präsidenten erfolgreiche Spendensammlerin bei Schweizer Unternehmen.

1959 wird die «Schweizerische Stiftung für technische Entwicklungshilfe» gegründet. Erster Präsident ist Dr. Hans Schindler, erster Direktor Dr. Fritz Real. 

Premierminister Nehru anlässlich der Eröffnung des Indo-Swiss Training Centers.

1962

In Chandigarh (Indien) wird die erste Berufsschule (Feinmechanik) eröffnet.

Schweizer Braunvieh für Afrika

1963

1963 nimmt in Sékou (Dahomey heute Benin) eine Landwirtschaftsschule als zweites Projekt den Betrieb auf.

Eröffnung Lehrwerkstatt in Gabès

1965

Das erste Auftragsprojekt des Bundes in Gabès, Tunesien. Der Gouverneur von Gabès sagt 1971 zu einem Swisscontact-Vertreter: 
«Gäbe es dieses Ausbildungszentrum nicht, müsste man es schaffen, denn es zeigt uns, welches die wahren Probleme unserer Region sind, zum Beispiel der Mangel an Arbeitsplätzen. Wir Entwicklungsländer müssen unter Druck gesetzt werden, um etwas zu realisieren.»

Robert Jenny

1971

Robert Jenny übernimmt die Geschäftsführung. Die Stiftung tritt neu unter dem Namen Swisscontact auf.

Lehrwerkstätten in Bandung

1974

1974 startet das erste Projekt im späteren Schwerpunktland Indonesien: eine Mechanikerschule in Bandung.

Dr. Max Gloor

1978

Dr. Max Gloor übernimmt das Präsidium von Guiseppe Bertola.

Schweizer Käsemeister in Peru

1979

Gründung des Swisscontact Senior Expert Corps. Pensionierte Fachleute des Senior Expert Corps (SEC) sind qualifizierte Expertinnen und Experten vor Ort. Sie unterstützen und beraten ehrenamtlich kleine und mittlere Betriebe in Entwicklungsländern und Osteuropa.

Peruvian scholarship holders in Switzerland

1979

Bilanz nach 20 Jahren Swisscontact: zehn abgeschlossene und acht laufende Projekte, 3500 Lehrlinge ausgebildet, 2000 in Ausbildung. 26 Mio. CHF Unternehmensspenden, 14 Mio. CHF Bundesbeiträge, 1 Mio. CHF Gemeindebeiträge.

Lehrlinge arbeiten am Schraubstock im PMS Politeknik Mekanik Swiss in Indonesien.

1980

In Indonesien läuft ein Grossprojekt im Auftrag der Regierung an: Aufbau von sechs Technikerschulen für 5000 Studenten sowie eines Lehrerausbildungszentrums.

Kleinunternehmer in Costa Rica

1981

Das erste Gewerbeförderungsprojekt startet in Costa Rica.

Dr. Thomas Bechtler

1987

Dr. Thomas Bechtler wird Präsident.

 

Mechaniker in Costa Rica

1993

In Costa Rica läuft das erste Ökologieprojekt an.


In Albanien engagiert sich Swisscontact zum ersten Mal im postkommunistischen Osteuropa.

Schweisserausbildung in Vietnam

1994

Das Ausbildungsprojekt in Vietnam setzt als ersteas konsequent auf Kurzkurse.

Dr. Urs Egger

1995

Dr. Urs Egger übernimmt die Geschäftsführung.


In Ecuador startet das erste reine Mikrofinanzprojekt.

Erfolgreiche Kleinunternehmer in Ecuador

1996

In Peru und Ecuador wird ein neuer Weg der KMU-Förderung erprobt: der Aufbau gewinnorientierter Beratungszentren.
Der Bund schreibt neu Projektaufträge öffentlich aus.

Berufsbildung in Mali

1998

Erste in Ausschreibungen gewonnene DEZA-Mandate: Berufliche Bildung in Mali und Finanzdienstleistungen in Ecuador.

Dr. Hanspeter Ming

1999

Dr. Hanspeter Ming wird Präsident.

Abgaskontrolle in Bolivien

2000

Abschluss der Projekte zur Luftreinhaltung in Zentralamerika, welche u.a. die Einführung von bleifreiem Benzin in der gesamten Region bewirken. Swisscontact akquiriert weltweit Projektaufträge und wächst dadurch stark.

Spar- und Leihgruppe in Kenia

2003

Swisscontact beginnt, in Ostafrika kommerzielle Banken bei der Einführung und Weiterentwicklung von Finanzdienstleistungen zu unterstützen.

Peter Grüschow

2005

In Sri Lanka und Indonesien beteiligt sich Swisscontact am wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Tsunami.


Peter Grüschow übernimmt das Präsidium.
Swisscontact Germany wird gegründet.

Marktentwiclung in Bangladesch

2008

Swisscontact North America wird für Fundraising und Akquisition in den USA gegründet.

Samuel Bon

2011

Samuel Bon übernimmt die Geschäftsführung.

Heinrich M. Lanz

2012

Heinrich M. Lanz wird neuer Präsident.
Das Sekretariat der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) als Teil der Initiative UNFCCC Momentum for Change hat das Energieeffizienz-programm EELA zum Referenzprojekt ernannt.

Schneider in Kakuma

2013

In Kakuma, Kenia, beginnt die Arbeit zur Förderung von Basisqualifikationen der Jugendlichen in und rund um das grösste Flüchtlingslager Afrikas.
Swisscontact Germany wird im Rahmen eines Management Buy-outs an die Mitarbeitenden verkauft und wird zu «Fair Ventures».

Nachhaltiges Bauen in Peru

2016

Swisscontact ist seit 1966 in Peru tätig. Peru ist das erste Land, in dem Swisscontact seit 50 Jahren ohne Unterbruch Entwicklungsprojekte durchführt.

Nachhaltige Fischzucht in Bangladesch

2017

Das Pionierprojekt von Swisscontact für Marktentwicklung in Bangladesch neigt sich nach 17 Jahren dem Ende zu. Über die ganze Laufzeit des Projekts konnte Swisscontact mit «Katalyst» insgesamt 4,7 Mio. Bauernbetriebe und Kleinunternehmen erreichen und sie besser in den Markt integrieren.

Unternehmensförderung

2017

Swisscontact beginnt mit der Umsetzung des Projekts «Swiss Import Promotion Programme SIPPO». Die Projektarbeiten werden gleichzeitig in mehreren Ländern umgesetzt.

Förderung der Berufsbildung in Mali

2018

Nach zwölf Jahren schliesst Swisscontact in Mali das Grossprogramm zur Förderung der Berufsbildung erfolgreich ab. In dieser Zeit konnten mehr als 60 000 Personen in Mali eine Berufsausbildung abschliessen.

Swisscontact und das Springfield Centre

2019

120 Projekte in 38 Ländern in 7 Regionen, 1100 Mitarbeitende, 100 Mio. CHF Umsatz. Das britische Beratungsunternehmen «Springfield Centre for Business in Development» und Swisscontact schliessen sich zusammen. Das Springfield Centre gehört weltweit zu den führenden Organisationen in der Entwicklung systemischer Ansätze.

Bildungsoffensive in Niger

2019 feiert Swisscontact  ihr 60-jähriges Bestehen. 120 Projekte in 38 Ländern in 7 Regionen, 1100 Mitarbeitende, 100 Mio. CHF Umsatz. 

Am Ziel von Swisscontact hat sich seit 1959 indes nichts verändert: Wir schaffen auch in Zukunft Möglichkeiten für wirtschaftlich und sozial benachteiligten Menschen, ihre Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern.

Die Archiv-Bilder dieser Website wurden freundlicherweise vom Archiv für Zeitgeschichte bereitgestellt.