Projekt zur Förderung beruflicher Kompetenzen

Das Programm unterstützt Kleinst, kleine und mittlere Unternehmen in den Sektoren Landwirtschaft, Textilindustrie und Infrastruktur in Mon, Süd-Shan, Yangon und Mandalay dabei, in Menschen, Produktion und Geschäftsabläufe zu reinvestieren. Diese Reinvestitionen tragen dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und widerstandsfähige Lebensgrundlagen zu fördern. Um die Nachhaltigkeit dieser Bemühungen zu gewährleisten, stärkt das Programm die Kapazitäten lokaler Dienstleister, fördert integrative Wertschöpfungsketten und erweitert den Zugang zu Qualifikationen, Technologien und Unternehmensdienstleistungen in ganz Myanmar.
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mon state, Myanmar
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yangon, myanmar
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Mandalay region, myanmar
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Southern Shan state, Myanmar
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Projektdauer
2014 - 2027
Finanziert durch
  • Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA

Die Menschen in Myanmar stehen aufgrund von Konflikten, Klimakatastrophen und anhaltender wirtschaftlicher Instabilität weiterhin vor grossen Herausforderungen. Landwirte, Kleinunternehmer und informell Beschäftigte haben aufgrund des begrenzten Zugangs zu Märkten, hochwertigen Produktionsmitteln und relevanten Qualifikationen Schwierigkeiten, ein stabiles Einkommen zu erzielen. Trotz dieser Einschränkungen bieten Sektoren wie Landwirtschaft, Textilindustrie und Infrastrukturwartung ein grosses Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltigen Lebensgrundlagen – vorausgesetzt, sie werden integrativer, wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger. Dieses Programm geht auf diese Bedürfnisse ein, indem es Marktsysteme stärkt, Kompetenzen aufbaut und dauerhafte wirtschaftliche Möglichkeiten schafft, insbesondere für Kleinst, kleine und mittlere Unternehmen, Frauen, Jugendliche und andere benachteiligte Gruppen.

Das Projekt

Dieses Programm unterstützt die Menschen in Myanmar beim Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen durch die Stärkung lokaler Marktsysteme in den Bereichen Landwirtschaft, Textilindustrie und Infrastrukturwartung. Unter Anwendung eines Marktentwicklungskonzepts (Market Systems Development, MSD) werden Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KKMU), Landwirte und Jugendliche durch verbesserte Qualifikationen, optimierte Dienstleistungen und einen besseren Marktzugang gestärkt. Aufbauend auf zwei früheren Phasen, die sich auf die Erprobung und Ausweitung beruflicher Bildungsmassnahmen konzentrierten, vertieft Phase 3 die Wirkung mit einem starken Fokus auf Resilienz und lokaler Eigenverantwortung.

Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören der Kapazitätsaufbau der Marktakteure, die Unterstützung inklusiver Wertschöpfungsketten und die Einführung digitaler Tools – wie beispielsweise der SuBuu-App –, um den Zugang zu Wissen und Dienstleistungen zu verbessern. Das Projekt arbeitet eng mit privaten Unternehmen, internationalen Nichtregierungsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen und Verbänden zusammen, um eine nachhaltige Wirkung sicherzustellen. Zu den Innovationen gehören lokalisierte, nachfrageorientierte Modelle und die stärkere Förderung integrativerer und widerstandsfähigerer Marktsysteme.

Zu den Begünstigten zählen KKMU, Landwirte, Jugendliche, Frauen und Textilhandwerker in den Zielgebieten. Durch die Förderung integrativer, wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger Systeme schafft das Projekt langfristige Möglichkeiten für menschenwürdige Arbeit und Einkommensgenerierung.

Projektpartner

  • Privatunternehmen
  • Verbände
  • Internationale Nichtregierungsorganisationen (INGOs)/Nichtregierungsorganisationen (NGOs)
  • Dieses Projekt wird von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert und in Zusammenarbeit mit INVOLAS umgesetzt.

Projektziele

Vision für den Agrarsektor

Ein widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger Agrarsektor schafft und sichert Arbeitsplätze und fördert widerstandsfähige Lebensgrundlagen für Gemeinden in Mon, Süd-Shan und Yangon. Gestärkte KKMU und qualifizierte Landwirte in den Wertschöpfungsketten für schwarze Gram-Bohnen, Sojabohnen, Gemüse und Düngemittel sorgen für eine nachhaltige Produktion, minimieren Verluste und verbessern den Zugang zu zuverlässigen Betriebsmitteln und Märkten.

Vision für den Textilsektor

Ein widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger Textilsektor in Mon, Süd-Shan, Mandalay und Yangon schafft inklusive Arbeitsplätze durch stärkere Verbindungen zu den heimischen und regionalen Exportmärkten. Besser qualifizierte KKMU und Heimproduzenten verbessern die Produktqualität, erweitern den Marktzugang, haben mehr Möglichkeiten zur Wertschöpfung und profitieren von einem nachhaltigen digitalen Ökosystem.

Vision für den Sektor der Infrastrukturwartung

Ein widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger Sektor in Mon, Süd-Shan, Mandalay und Yangon schafft mehr Arbeitsplätze und trägt zu resilienten Lebensgrundlagen bei. KKMU, die sich mit sichereren Baupraktiken und zuverlässigen Installations- und Wartungsdienstleistungen für Solaranlagen befassen, liefern lokalisierte, marktorientierte technische Lösungen für den Bau erdbebensicherer, kostengünstiger Wohnungen und für Solarenergietechnologie.

Erwartete Resultate

3. Phase (2023 - 2027):

  • 15 000 Frauen und Männer aus benachteiligten Verhältnissen werden gestärkt und profitieren von verbesserten Existenzgrundlagen.
  • Die Partnerausbildungsanbieter (private Ausbildungszentren und zivilgesellschaftliche Organisationen) sind in der Lage, marktrelevante Berufsausbildungen in den Zielgebieten effektiv zu verwalten und durchzuführen.
  • Kleinst, kleine und mittlere Unternehmen engagieren sich in der beruflichen Bildung und sichern Arbeitsplätze.
  • Unternehmen des Privatsektors führen arbeitsplatzbezogene Schulungen durch.
  • Arbeitsmarktrelevante Berufsstandards, Lehrpläne und Schulungsmaterialien sind für die angestrebten Berufsbilder in den Bereichen Landwirtschaft, traditionelle Textilien und Infrastrukturwartung verfügbar.
  • Die Akteure engagieren sich in der Berufsausbildung und übernehmen oder adaptieren Schlüsseldokumente oder Empfehlungen des VSDP in ihre Ausbildung.
Swisscontact Report: Die Berufslehre in Asien
Der Report gibt einen Überblick über verschiedene Systeme der Berufslehre, die in verschiedenen Ländern Asien zur Anwendung kommen.

Videos (in Englisch)

Swisscontact Promotes Inclusive Economic Development
The Vocational Skills Development Program (VSDP) aims to improve livelihood opportunities for women and men from disadvantaged backgrounds in targeted areas and occupations in Myanmar.
A Day in the life of a VSDP Graduate (Sales clerk)
In this video, Nan Kay Kay Kyaw talks about how she pursued her ambition to become a sales clerk after she received VSDP skills training.

Aktuelles

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Vom Geschäft zum Treffpunkt: Wie rund um den Hein Agri‑Input Shop eine landwirtschaftliche Gemeinschaft entsteht
Im Herzen der Stadt Naungtayar im südlichen Shan‑Staat in Myanmar steht der Hein Agri‑Input Shop exemplarisch dafür, wie gezielter Kapazitätsaufbau das Potenzial ländlicher Unternehmen freisetzen kann. Im Oktober 2024 wurde der Betrieb von Borderless Link Co., Ltd. für ein KKMU‑Support‑Service‑Programm (Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen) ausgewählt, das vom Projekt zur Förderung beruflicher Kompetenzen (VSDP) finanziert wird. Damit wurde der Hein Shop zu einem der Vorzeigebegünstigten einer Initiative, die darauf abzielte, insgesamt 15 landwirtschaftliche KKMU zu stärken.
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Berufslehre in Asien: eine Übersicht über Systeme und Erfolgsfaktoren
Weltweite Erfahrungen zeigen, dass starke öffentlich-private Partnerschaften die Relevanz und die Qualität der Berufsausbildung erhöhen. In diesem Zusammenhang haben viele asiatische Länder die duale Lehrlingsausbildung eingeführt, wobei der Arbeitsplatz der wichtigste Lernort ist. Die Ausbildung am Arbeitsplatz wird durch Module an einer...
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SRF mitenand: Besseres Leben dank Ausbildung im Tourismus-Sektor
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