Marokko weist eine sich laufend verändernde sozioökonomische Landschaft auf, die durch ein anhaltendes Wirtschaftswachstum und kontinuierliche Bemühungen zur Stärkung des Arbeitsmarktes gekennzeichnet ist. Dennoch stellt die hohe Arbeitslosigkeit (durchschnittlich 13.5%) nach wie vor ein drängendes Problem dar. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen junge Erwachsene zwischen 15 und 24 Jahren sowie Frauen. Für diese Entwicklungen gibt es zwei Hauptgründe:
Hier setzt der C4EE Coaching Cycle an.
Im Rahmen des Projekts wird eine bessere wirtschaftliche Integration der Zielgruppe in den Arbeitsplatz angestrebt. Hierfür wurde ein innovativer Coaching-Zyklus eingeführt, welcher in Zusammenarbeit mit der Universität Luzern entwickelt wurde und sich bei der Förderung von Beschäftigung sowie von Unternehmensgeist bei benachteiligten jungen Männern und Frauen als sehr wirksam erwiesen hat. Die "Coaching for Employment and Entrepreneurship" -Methode umfasst individuelle und kollektive Aspekte und legt den Schwerpunkt auf Mentoring und Begleitung durch ausgebildete Coaches.
Die zweite Phase des Projekts baut auf den Erfolgen der ersten vier Jahre auf und wird das Coaching-Angebot auf nationaler Ebene ausweiten. 1 800 junge Erwachsene werden so von einem persönlichen Coaching und der Stärkung ihrer Kompetenzen profitieren sowie bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt. Darüber hinaus wird die Coaching Methode mit den lokalen zuständigen Behörden offiziell institutionalisiert. Durch die Ausbildung von Master Coaches, die wiederum Coaches für den Coaching Zyklus ausbilden, wird ein nachhaltiges und sich selbst tragendes System geschaffen.
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensgrundlagen sozial und wirtschaftlich benachteiligter junger Menschen in Marokko durch das Programm „Coaching for Employment and Entrepreneurship“ (C4EE) zu stärken. Durch maßgeschneidertes Coaching werden junge Erwachsene, insbesondere Frauen, bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt, sodass sie sich ein nachhaltiges Einkommen sichern und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, strebt das Projekt an, diesen Ansatz bei den lokalen Akteuren zu institutionalisieren und so eine langfristige Unterstützung für benachteiligte junge Frauen und Männer bei ihren Chancen auf Lohnarbeit und Selbstständigkeit sicherzustellen.
Das Projekt ist finanziert von Ursula Zindel-Hilti Foundation. Es ist Teil von Swisscontact’s Entwicklungsprogramm, welches von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA kofinanziert wird.