Warum und wie Swisscontact Partner mobilisiert:
Im Jahr 2025 arbeitete Swisscontact im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften mit international tätigen Unternehmen aus verschiedenen Sektoren und Regionen zusammen. Für diese Unternehmen umfasste diese Zusammenarbeit in erster Linie die Entwicklung von Kompetenzen, die Arbeitsmarktintegration und die Verbesserung der lokalen Marktbedingungen. Die Unternehmen profitierten zudem von einem besseren Zugang zu qualifizierten lokalen Arbeitskräften, von Möglichkeiten zum Networking mit anderen Sektoren sowie von engeren Verbindungen zu den lokalen Märkten.
Auch die Partnerländer profitierten von diesen Kooperationen. So konnten lokale Unternehmen ihre Kapazitäten stärken, ihren Zugang zu Märkten und Technologien verbessern und mit besser qualifizierten Arbeitskräften wachsen. Auf individueller Ebene erwarben Menschen Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichten, ihr Einkommen durch Beschäftigung oder Selbstständigkeit zu steigern.
Zwei ausgewählte Projekte veranschaulichen die von Swisscontact begleitete Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen.
Das Projekt «Fokus Augengesundheit» in Kenia verbessert den Zugang zu augenmedizinischen Behandlungen für Menschen in ländlichen und stadtnahen Gebieten. Es stärkt lokale Gesundheitsmärkte, indem es öffentlich-private Partnerschaften im Bereich der Augenheilkunde aufbaut und dabei staatliche Stellen ebenso einbindet wie private Gesundheitsanbieter. Durch diese Zusammenarbeit entsteht ein tragfähiges System, das sowohl die Gesundheitsversorgung als auch die wirtschaftliche Produktivität vor Ort langfristig verbessert. Das Projekt wird von Novartis und der Fred Hollows Foundation finanziert.
«Was wir an unserer Partnerschaft mit Swisscontact besonders schätzen, ist die Entwicklung von einer rein geschäftlichen hin zu einer strategischen Zusammenarbeit. Mit unserem integrativen Ansatz stärken wir sowohl die Augenversorgung in abgelegenen Gebieten als auch das Gesundheitssystem. So erzielen wir nachhaltige positive Auswirkungen für die Gemeinden und einen bedeutenden Mehrwert für die Akteure des Privatsektors.»
Das Projekt Shompritee unterstützt Menschen in Bangladesch, die aufgrund von Überschwemmungen, Flusserosion und anderen Folgen des Klimawandels ihre Heimat verlassen mussten. In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden und lokalen Akteuren verbessert das Projekt den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser, Sanitär- und Gesundheitsversorgung sowie Einkommensmöglichkeiten. Das Projekt wird von der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie von privaten Partnern wie Lokales Wasser 37 / Max Ditting AG kofinanziert. Gemeinsam fördern sie konkrete Verbesserungen, die stark betroffenen Gemeinschaften helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Durch diese öffentlich-private Partnerschaft werden kommunale Systeme gestärkt, um besser auf Migration reagieren zu können, die Bereitstellung von Dienstleistungen zu verbessern und stabilere Lebensbedingungen für vertriebene Menschen zu schaffen.
Meine langjährige Erfahrung mit Swisscontact schafft Vertrauen – und genau dieses Vertrauen hat mich zu einer Partnerschaft in diesem Projekt bewogen.