Gemeinsam Wirkung schaffen

Swisscontact versteht es, unterschiedliche Partner zusammenzubringen und gemeinsam Wirkung zu erzielen. Unsere Stärke liegt in der Kombination von lokalem und globalem Wissen, langjähriger Erfahrung und einem systemischen Ansatz, der alle relevanten Akteure einbindet – von Unternehmen und Branchenverbänden, Bildungsinstitutionen bis hin zu Behörden und Finanzinstitutionen. 

Warum und wie Swisscontact Partner mobilisiert: 

  • Lokale Verankerung und Vertrauen 
    Swisscontact ist seit Jahrzehnten weltweit in Entwicklungs- und Schwellenländern präsent und eng mit lokalen Unternehmen und Institutionen verbunden. Dieses Vertrauen ermöglicht es uns, Akteure an einen Tisch zu bringen. 
  • Expertise in Markt- und Systementwicklung 
    Unsere Arbeitsweise ist darauf ausgerichtet, Marktsegmente ganzheitlich und nachhaltig zu stärken. Wir schaffen Anreize, damit private und öffentliche Akteure gemeinsam handeln und langfristige Veränderungen anstossen. Dabei profitieren Unternehmen – internationale wie lokale – von besseren Rahmenbedingungen, qualifizierten Fachkräften und verbesserten Marktstrukturen. 
  • Breite Netzwerke und thematische Positionierung 
    Swisscontact verfügt über ein starkes Netzwerk privater und öffentlicher Partner in verschiedenen Branchen sowie über ein Portfolio an thematischen Programmen.  Das erleichtert die Zusammenarbeit, ermöglicht Synergien und macht Swisscontact zu einem glaubwürdigen Partner für Kooperationen.

Mehrwert für Unternehmen und Partnerländer

Im Jahr 2025 arbeitete Swisscontact im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften mit international tätigen Unternehmen aus verschiedenen Sektoren und Regionen zusammen. Für diese Unternehmen umfasste diese Zusammenarbeit in erster Linie die Entwicklung von Kompetenzen, die Arbeitsmarktintegration und die Verbesserung der lokalen Marktbedingungen. Die Unternehmen profitierten zudem von einem besseren Zugang zu qualifizierten lokalen Arbeitskräften, von Möglichkeiten zum Networking mit anderen Sektoren sowie von engeren Verbindungen zu den lokalen Märkten. 

Auch die Partnerländer profitierten von diesen Kooperationen. So konnten lokale Unternehmen ihre Kapazitäten stärken, ihren Zugang zu Märkten und Technologien verbessern und mit besser qualifizierten Arbeitskräften wachsen. Auf individueller Ebene erwarben Menschen Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichten, ihr Einkommen durch Beschäftigung oder Selbstständigkeit zu steigern.

Partnerschaften, die bewegen

Zwei ausgewählte Projekte veranschaulichen die von Swisscontact begleitete Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen. 

Kenia: Das Projekt «Fokus Augengesundheit»

Im Kilifi County Referral Eye Unit erhält Rehema eine spezielle Augenuntersuchung durch Dr. David Taura.

Das Projekt «Fokus Augengesundheit» in Kenia verbessert den Zugang zu augenmedizinischen Behandlungen für Menschen in ländlichen und stadtnahen Gebieten. Es stärkt lokale Gesundheitsmärkte, indem es öffentlich-private Partnerschaften im Bereich der Augenheilkunde aufbaut und dabei staatliche Stellen ebenso einbindet wie private Gesundheitsanbieter. Durch diese Zusammenarbeit entsteht ein tragfähiges System, das sowohl die Gesundheitsversorgung als auch die wirtschaftliche Produktivität vor Ort langfristig verbessert. Das Projekt wird von Novartis und der Fred Hollows Foundation finanziert.

«Was wir an unserer Partnerschaft mit Swisscontact besonders schätzen, ist die Entwicklung von einer rein geschäftlichen hin zu einer strategischen Zusammenarbeit. Mit unserem integrativen Ansatz stärken wir sowohl die Augenversorgung in abgelegenen Gebieten als auch das Gesundheitssystem. So erzielen wir nachhaltige positive Auswirkungen für die Gemeinden und einen bedeutenden Mehrwert für die Akteure des Privatsektors.»

Reshma Parmanand, Direktorin Portfolio and Scale, The Fred Hollows Foundation

Bangladesch: Das Projekt Shompritee

Eine vom Klimawandel betroffene Frau verdient ihren Lebensunterhalt als Abfallsammlerin in Jashore.

Das Projekt Shompritee unterstützt Menschen in Bangladesch, die aufgrund von Überschwemmungen, Flusserosion und anderen Folgen des Klimawandels ihre Heimat verlassen mussten. In enger Zusammenarbeit mit Gemeinden und lokalen Akteuren verbessert das Projekt den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser, Sanitär- und Gesundheitsversorgung sowie Einkommensmöglichkeiten. Das Projekt wird von der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie von privaten Partnern wie Lokales Wasser 37 / Max Ditting AG kofinanziert. Gemeinsam fördern sie konkrete Verbesserungen, die stark betroffenen Gemeinschaften helfen, den Alltag besser zu bewältigen. Durch diese öffentlich-private Partnerschaft werden kommunale Systeme gestärkt, um besser auf Migration reagieren zu können, die Bereitstellung von Dienstleistungen zu verbessern und stabilere Lebensbedingungen für vertriebene Menschen zu schaffen.

Meine langjährige Erfahrung mit Swisscontact schafft Vertrauen – und genau dieses Vertrauen hat mich zu einer Partnerschaft in diesem Projekt bewogen.

Urs Grütter, Inhaber und Verwaltungsratspräsident «Lokales Wasser 37»