Diese Städte stehen vor grossen Herausforderungen bei der Bereitstellung grundlegender Dienste wie Wasser, Gesundheitsversorgung, Bildung und Wohnraum – bedingt durch mangelnde Koordination, Planung und begrenzte Ressourcen. Um Klimamigrantinnen und -migranten besser zu integrieren und die aufnehmenden Gemeinden zu unterstützen, pilotiert Shompritee gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein Modell der klimaresilienten Kommune (Climate-Resilient Municipality, CRM). Dieses stärkt lokal geführte Planung, die Bereitstellung von Dienstleistungen sowie Governance-Strukturen.
Shompritee ist ein 18-monatiges Pilotprojekt in Jashore, Bangladesch. Das Projekt stärkt kommunale Systeme, um die Bedürfnisse von Klimamigrantinnen und -migranten durch inklusive, resiliente und geschlechtergerechte Governance besser zu planen und zu erfüllen. Durch die Einführung eines Modells für klimaresiliente Kommunen soll der Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, WASH (Wasser, Sanitär und Hygiene) sowie Einkommensmöglichkeiten verbessert werden. Gleichzeitig werden Erkenntnisse für die nationale Politikgestaltung und eine zukünftige Skalierung gewonnen.
Shompritee arbeitet in drei miteinander verknüpften Bereichen:
Basierend auf den Prinzipien der lokal geführten Entwicklung (Locally Led Development, LLD) stärkt die Pilotinitiative die kommunale Eigenverantwortung und Rechenschaftspflicht, fördert städtisches Wachstum und verbessert die Bereitstellung von Dienstleistungen für Stadtbewohnerinnen, einschliesslich Klimamigranten. Aufbauend auf den in Jashore gewonnenen Erkenntnissen ist das Modell für die Übertragung auf andere Städte in Bangladesch und der gesamten südasiatischen Region konzipiert.
Durch die Verknüpfung kommunaler Innovation mit dem nationalen Politikdialog verwandelt die Initiative die Herausforderungen klimabedingter Migration in Chancen für inklusive urbane Systeme, verbesserte öffentliche Dienstleistungen und gesteigerte Resilienz.