Swisscontact ist seit 2020 in der Ukraine tätig und eröffnete 2023 ein Länderbüro in Kyjiw. Das Portfolio unterstützt den Wiederaufbau der Ukraine, indem es Fachkräftemangel, Herausforderungenauf dem Arbeitsmarkt, die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft, die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen, die Exportförderung sowie inklusive Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten in vom Krieg betroffenen Regionen adressiert.
Im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung setzt Swisscontact das Projekt EdUP um, die öffentlich-private Partnerschaft für eine bessere Berufsausbildung in der Ukraine. Das Projekt arbeitet mit Berufsfachschulen und Unternehmen zusammen, um die Qualität und Arbeitsmarktrelevanz der Ausbildung zu verbessern, das Schulmanagement sowie die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor zu stärken und den Erwerb von Kompetenzen für den Wiederaufbau zu fördern. Seit Beginn des umfassenden Krieges hat EdUP die Einrichtung sicherer Lernräume an neun Berufsfachschulen unterstützt und damit die Kontinuität der Ausbildung in vom Krieg betroffenen Regionen gewährleistet. Bis zum Ende der aktuellen Projektphase sind elf weitere sichere Lernräume geplant.
Zum Portfolio gehören zudem das Projekt 'Empower AgriWomen', das Bäuerinnen und kleinbäuerliche Landwirtschaftsbetriebe mit Schulungen, Beratungsangeboten, Zugang zu Ressourcen, Marktverbindungen und Finanzierungsmöglichkeiten unterstützt; SIPPO (Swiss Import Promotion Programm), das Business Support Organisationen (BSO) stärkt, damit diese ukrainischen KMU bessere Dienstleistungen zur Exportförderung anbieten können; sowie BLOOM, das gemeinsam mit Mercy Corps und weiteren Partnern umgesetzt wird und die Entwicklung von Kompetenzen, Einkommensmöglichkeiten und marktbasierten Resilienzansätzen für Haushalte, Kleinunternehmen und vom Krieg betroffene Gemeinschaften fördert.