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Der Umbrella-Ansatz wird für Swisscontact in Ghana der wichtigste Ansatz sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf langfristigen strategischen Partnerschaften, um globale Entwicklungsherausforderungen anzugehen. Im Mittelpunkt unserer Mission steht die feste Überzeugung, dass private Initiativen ein wichtiger Motor für Innovation, Wandel und wirtschaftliche Entwicklung sind und die Menschen gemeinsames Handeln unterstützen können und wollen. Deshalb geht es beim Umbrella-Ansatz für Ghana darum, mehrere Allianzen zu verschiedenen Themen als Säulen zu bilden, um auf bestimmte Entwicklungsherausforderungen zu reagieren.
Swisscontact wird dabei ihre bewährten Arbeitsprinzipien anwenden, die sie in ihrem gesamten globalen Portfolio nutzt. Dazu gehören unter anderem systemisches Denken und die Einbindung des Privatsektors.
Swisscontact wird als neutraler Vermittler für die Partnerschaften innerhalb der Allianzen fungieren und dabei sein technisches Fachwissen und seine langjährige Erfahrung im Programmmanagement einbringen. Dies wird dazu beitragen, isolierte Bemühungen und Doppelarbeit bei verschiedenen Entwicklungsaktivitäten zu vermeiden. Der „Umbrella-Ansatz” wird zudem wichtige globale Indikatoren zusammenführen, die die kombinierten Ergebnisse aus jedem Schwerpunktbereich widerspiegeln.
Eine wichtige Funktion des Umbrella-Ansatzes wird darin bestehen, Aspekte wie Qualität, Neutralität, den Fokus auf duale technische und berufliche Bildung (TVET) sowie Klimarelevanz bei allen Interventionen zu fördern – jedoch auf lokalisierte Weise.
Der übergreifende Ansatz umfasst die Gesamtvision für das neue Länderprogramm in Ghana und beschreibt die Rolle von Swisscontact.
Swisscontact will sich in all seinen Projekten und Säulen dem Thema Klimaschutz widmen. Dieser Ansatz kann sowohl Anpassungs- als auch Minderungsmaßnahmen umfassen, je nachdem, welche Risiken und Chancen im Zusammenhang mit der Umwelt erkannt wurden. Bei Aktivitäten, die nicht speziell auf den Klimawandel ausgerichtet sind, hält sich Swisscontact strikt an den Grundsatz „Do no harm“. Dieser Grundsatz stellt sicher, dass Partner und Projekte nicht aktiv zu negativen Auswirkungen auf das Klima beitragen.
Da Ghana zu den Ländern gehört, mit denen die Schweiz Emissionshandelsabkommen auf der Grundlage von Artikel 6 des Pariser Abkommens geschlossen hat, wird Swisscontact prüfen, wie eine Zusammenarbeit mit Partnern wie der ghanaischen Umweltschutzbehörde und KliK7 aussehen kann, um die aus den einzelnen Säulen resultierenden Emissionsgutschriften zu nutzen.
Die Swisscontact-Toolbox für die Gestaltung von Interventionen umfasst verschiedene bewährte Ansätze, die sich grob in zwei Kategorien einteilen lassen.
Das Rahmenwerk „Green Skills & Jobs” umfasst auf Basis dieser beiden Kategorien auch den Aspekt des Climate Mainstreaming. Dieses leistungsstarke Rahmenwerk ermöglicht einen sehr flexiblen Ansatz und kann Lösungen für verschiedene lokale Gegebenheiten oder Ausgangspunkte bieten. So können fehlende grüne Kompetenzen in einem Sektor ein wesentliches Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung darstellen, während der Mangel an grünen Arbeitsplätzen in einem anderen Sektor der Grund für mangelndes Wachstum sein kann.
Grüne Kompetenzen: Grüne Kompetenzen gewinnen in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Dazu zählen sowohl übergreifende Kompetenzen, die für viele Berufe relevant sind, als auch spezifische grüne Kompetenzen, die für die Ausübung klar definierter, klimabezogener Berufe erforderlich sind. Es ist wichtig, dass die richtigen grünen Kompetenzen vermittelt werden, die dem tatsächlichen Bedarf auf dem Arbeitsmarkt entsprechen. Dies erfordert einen guten Kommunikationsfluss zwischen Bildungseinrichtungen und dem privaten Sektor.
Grüne Arbeitsplätze: Laut der Analyse von Swisscontact haben alle im Rahmenprogramm genannten Sektoren das Potenzial, grüner zu werden. Diese grüne Transformation bietet Chancen für die Schaffung neuer, grüner Arbeitsplätze. Bestehende Arbeitsplätze müssen jedoch ebenfalls grüner werden, um ihre Auswirkungen auf das Klima zu verbessern.