Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft (Innovation for Sustainable Agriculture, ISA)

Das Projekt fördert geeignete Technologien und Beratungsdienste für eine  nachhaltige landwirtschaftliche Produktion, wodurch negative Auswirkungen auf die Umwelt verringert werden. Dies führt unter anderem zu einer verbesserten Bodengesundheit, die es kleinen Landwirtschaftsbetrieben ermöglicht, ihre Produktivität und ihr Einkommen zu steigern.
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·       Battambang, Cambodia 
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Preah Vihear, Cambodia
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Projektdauer
2025 - 2028

Der Agrarsektor in Kambodscha ist ein zentraler Treiber für Wirtschaftswachstum und Armutsreduzierung. In den letzten Jahrzehnten hat die intensive Landwirtschaft jedoch zur Zerstörung natürlicher Ressourcen geführt, was eine Bodendegradierung und den Verlust der Bodenfruchtbarkeit zur Folge hatte. Dadurch sehen sich Landwirte und Landwirtinnen mit einer sinkenden Produktivität und rückläufigen Einkommen konfrontiert.

Obwohl neue landwirtschaftliche Technologien, die die Produktivität verbessern, verfügbar sind, sind viele dieser Lösungen nicht ausreichend kommerzialisiert, um eine breite Masse an Landwirten und Landwirtinnen zu erreichen. Zudem sind die Kapazitäten der öffentlichen landwirtschaftlichen Beratungsdienste, die eine wichtige Rolle in der Sensibilisierung spielen, begrenzt. Darüber hinaus  fehlt es an Koordination zwischen den Akteuren im Agrarsektor.

Das Projekt

ISA möchte die Förderung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken in Kambodscha unterstützen, indem es mindestens 12 000 Kleinbauern (davon 40% Frauen) den Zugang zu und die Nutzung von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln wie Maschinen, Saatgut für Deckfrüchte und Beratungsdiensten erleichtert. Darüber hinaus werden finanzielle Mechanismen wie Prämien für nachhaltig angebaute Produkte als Anreize für Landwirte untersucht, um den Übergang von konventionellen zu nachhaltigeren landwirtschaftlichen Praktiken zu fördern.

Das Projekt

  • unterstützt daher etablierte öffentliche und private Akteure dabei, das Bewusstsein für nachhaltige Intensivierungspraktiken zu schärfen und den Landwirten geeignete Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen,
  • fördert den Kapazitätsaufbau und die technische Unterstützung der Regierung auf nationaler und lokaler Ebene, um ein öffentlich-privates Modell für die landwirtschaftliche Beratung zu etablieren,
  • unterstützt Unternehmen des Privatsektors, die nachhaltige landwirtschaftliche Technologien und Produkte herstellen und/oder verkaufen, bei der Entwicklung und Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeiten durch Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung und im Marketing,
  • vermittelt Landwirte an Käufer und Exporteure hochwertiger Agrarprodukte, die bereit sind, einen Aufpreis für Produkte zu zahlen, die unter Anwendung nachhaltiger Praktiken angebaut wurden.
     

Projektziele

Aufbauend auf bisherigen Erfahrungen setzt das Projekt die Förderung geeigneter Technologien und Beratungsdienste für eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion fort. Dies trägt zu einer Verbesserung der Bodengesundheit bei, wodurch Kleinbauern und -bäuerinnen ihre Produktivität und ihr Einkommen steigern können.

Akteure des privaten Sektors, die landwirtschaftliche Produkte und Dienstleistungen wie Saatgut und Maschinen anbieten, werden dabei unterstützt, selbstragende Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den Zugang der Landwirte und Landwirtinnen  zu landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zu verbessern.

Eine bessere Koordination zwischen Akteuren aus dem öffentlichen und privaten Sektor führt darüber hinaus zu einer stärkeren Zusammenarbeit und unterstütz damit die Umsetzung der kambodschanischen Strategie für konservierende Landwirtschaft und nachhaltige Intensivierung.

Erwartete Resultate 2025 - 2028

  • 4 000 Kleinbauern und -bäuerinnen (40 % Frauen) nehmen an Schulungen teil oder erhalten technische Beratung zu klimarelevanten landwirtschaftlichen Praktiken und Dienstleistungen.
  • 12 000 Kleinbauern und -bäuerinnen (40 % Frauen) erhalten Zugang zu Dienstleistungen und Produkten, die von lokalen Partnern eingeführt wurden.
  • 3 000 Haushalte steigern ihr Einkommen um durchschnittlich 120 CHF, indem sie nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken anwenden, und werden dadurch widerstandsfähiger gegenüber den negativen Auswirkungen des Klimawandels.
  • 12 000 Tonnen CO₂-Emissionen werden durch nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken und eine verbesserte Kohlenstoffspeicherung reduziert.

 

Finanzierungspartner

Das Projekt wird von der Leopold Bachmann Stiftung kofinanziert. Es ist Teil von Swisscontacts Entwicklungsprogramm, welches von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA kofinanziert wird.

Downloads

1. Projektpublikationen

2. Modell & Ansatz

3. Erfahrungen & Ergebnis