10 Jahre Swiss Entrepreneurship Program: Ein Jahrzehnt voller unternehmerischer Wirkung

Schweiz
24.11.2025
Am 20. November 2025 feierten wir im Rahmen der Global Entrepreneurship Week in Basel das zehnjährige Bestehen des Swiss Entrepreneurship Program (Swiss EP). Die Veranstaltung brachte Ecosystem Actors, Investoren und Fachleute für Ecosystem Development zusammen, um über Erfolge zu reflektieren und zukünftige Chancen der Zusammenarbeit zu erkunden.

Ein Jahrzehnt der Entwicklung unternehmerischer Zukunftsperspektiven

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 durch das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat Swiss EP daran gearbeitet, Start-up-Ökosysteme in sieben SECO-Partnerländern zu stärken: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Peru, Serbien, Vietnam und im Kosovo. Das Programm konzentriert sich auf den Aufbau unternehmerischer und institutioneller Kapazitäten, die Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln und die Förderung der Internationalisierung – mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen, Start-ups zu fördern und Innovationen voranzutreiben.

Der Event fand im Rahmen der Global Entrepreneurship Week in Basel statt. 

Grundlagen des Erfolgs

Malin Borg, Head of Program bei Swiss EP, eröffnete die Veranstaltung und reflektierte darüber, was die Wirkung des Programms in den letzten zehn Jahren geprägt hat. Sie verwies auf drei wesentliche Grundsätze: Anpassungsfähigkeit, um sicherzustellen, dass sich die eigenen Ansätze im Einklang mit der sich schnell verändernden Welt der Start-ups weiterentwickeln; Stärkung lokaler Akteure, damit diese die Entwicklung des Ökosystems vorantreiben und aufrechterhalten können; und Aufbau erfolgreicher Start-up-Ökosysteme, die Innovation und Zusammenarbeit fördern.

Malin Borg, Head of Program bei Swiss EP, reflektierte darüber, was die Wirkung des Programms in den letzten zehn Jahren geprägt hat.
Sie wies auf drei wesentliche Grundsätze hin: Anpassungsfähigkeit, Stärkung lokaler Akteure und Aufbau erfolgreicher Start-up-Ökosysteme. 

Sie betonte, dass die heutige Veranstaltung genau diesen Einfluss aufzeigen solle – wie diese Grundsätze in unterschiedlichen Kontexten zu greifbaren Ergebnissen geführt haben – und bedankte sich für die anhaltende Unterstützung durch das SECO.

Unternehmertum als Wachstumsmotor

In seiner Key Note ging Pietro Lazzeri, Head of the Economic Cooperation and Development Division beim SECO, darauf ein, warum Unternehmertum für die wirtschaftliche Entwicklung von zentraler Bedeutung ist. Er wies darauf hin, dass die Stärke der Schweizer Wirtschaft auf Faktoren wie einem starken Bildungssystem, einem dezentralisierten politischen System und einer exportorientierten Wirtschaft beruht. Der Erfolg von Schweizer Start-ups sei jedoch niemals garantiert, betonte er – er hänge von einer Mischung aus Risikobereitschaft, Glück und der Fähigkeit ab, Herausforderungen zu meistern.

Pietro Lazzeri, Head of the Economic Cooperation and Development Division beim SECO, ging auf die Gründe ein, warum Unternehmertum für die wirtschaftliche Entwicklung von zentraler Bedeutung ist.

Lazzeri ging anschliessend auf eine zentrale Frage ein: Warum investiert die Schweiz in das Unternehmertum in Entwicklungs- und Schwellenländern? Seine Antwort war eindeutig: Weil Unternehmertum ein starker Motor für Wirtschaftswachstum ist. Durch die Förderung unternehmerischer Ökosysteme tragen Programme wie Swiss EP dazu bei, Arbeitsplätze zu schaffen, Innovationen anzuregen und Wettbewerbsfähigkeit aufzubauen – insbesondere angesichts globaler Herausforderungen wie der digitalen Transformation und dem Klimawandel. Swiss EP spielt eine zentrale Rolle dabei, diesen Weg in den Partnerländern des SECO zu ermöglichen.

Ideen in Ökosysteme verwandeln

In einer Podiumsdiskussion kamen Experten aus Serbien, Peru und der Schweiz zusammen, um zu erörtern, wie fragmentierte Initiativen zu integrierten Ökosystemen weiterentwickelt werden können. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Erfahrungen, die bei der Schaffung eines unterstützenden Umfelds für Unternehmer und der Verbesserung des Zugangs zu Finanzmitteln gesammelt wurden.

In der Podiumsdiskussion erörterten Experten, wie fragmentierte Initiativen zu integrierten Ökosystemen weiterentwickelt werden können. v.l.n.r. Luis Narro – Director of the Board, Peruvian Association of Seed and Venture Capital - PECAP, ​Sébastien Hug - Head Innovation Office, Universität Bern, ​Karin Sartorius, Innovation Manager Life Sciences - AWA BS, Initiator und Board member POWHER – Female Entrepreneurs Basel, ​Kosta Andric – Executive Director, ICT Hub Serbia and ​Camila Cordero – Country Manager, Swiss EP Peru.

Unternehmer im Zentrum der Wirkung

Die Dynamik der Veranstaltung erhöhte sich rapide, als die Unternehmerinnen & Unternehmer nun selbst im Fokus standen. Von Swiss EP unterstützte Gründerinnen & Gründer aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Peru und Vietnam hielten jeweils einen fünfminütigen Pitch, in dem sie ihre innovativen Start-ups und ihren unternehmerischen Elan vorstellten. Dieser dynamische Teil der Veranstaltung unterstrich die Vielfalt und den Ehrgeiz innerhalb des Netzwerks von Swiss EP.

Arber Kadia, CEO & Founder von Patoko hielt einen Pitch für sein Start-up in Albanien. 
Der Fireside Chat bot tiefere Einblicke in die Realitäten des Gründungsprozesses eines Start-ups in aufstrebenden Ökosystemen. v.l.n.r. Dragana Mujanović – CEO & Founder, AIsthesis (Bosnien & Herzegovina), ​Natalia Cardenas – CEO & Co-Founder, Eolic Wall (Peru) and ​Thang Nguyen – CEO & Co-Founder, A-Star Group (Vietnam).

Im Anschluss an die Pitches bot ein Fireside Chat tiefere Einblicke in die Realitäten des Gründungsprozesses eines Start-ups in aufstrebenden Ökosystemen. Die Gründerinnen & Gründer berichteten, welche Unterstützung von Swiss EP sich als besonders wichtig erwiesen hat – beispielsweise Beratung zum Markteintritt und zur Entwicklung von Pitches – und diskutierten gängige Mythen und Herausforderungen, mit denen sie in ihrem lokalen Umfeld konfrontiert sind.

Zusammenarbeit für die Zukunft

Zum Abschluss der Veranstaltung betonten Vertreter von SECO, Swisscontact und J.E. Austin, dass es beim Unternehmertum nicht nur um wirtschaftlichen Erfolg geht, sondern auch um die Schaffung eines ökonomischen und sozialen Mehrwerts. Brigitte Bruhin, Program Manager beim SECO, erinnerte die Teilnehmer daran, dass Erfolg immer relativ ist und davon abhängt, dass verschiedene Interessengruppen zusammengebracht werden. Sie hob das Talent und Potenzial in Entwicklungs- und Schwellenländern hervor und betonte, dass Investitionen in Unternehmertum Investitionen in eine neue Generation von Talenten sind, die sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die soziale Wirkung vorantreiben können.

Brigitte Bruhin, Program Manager beim SECO, erinnerte die Teilnehmer daran, dass Erfolg immer relativ ist und davon abhängt, dass verschiedene Interessengruppen zusammengebracht werden.
Das Programm setzt sich weiterhin für die Förderung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und die Zusammenarbeit innerhalb von unternehmerischen Ökosystemen ein. v.l.n.r. Malin Borg – Head of Program, Swiss EP, Beni Lang – Director Global Programmes, Swisscontact, ​Kevin Murphy – Chief Technical Advisor, J.E. Austin, ​Stephanie Dreifuss – Deputy CEO & Director Partners & Clients, Swisscontact, Ambassador Pietro Lazzeri - Head of Economic Cooperation and Development Division, SECO und ​Brigitte Bruhin - Program Manager, SECO.

Das Programm setzt sich weiterhin für die Förderung von Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und die Zusammenarbeit innerhalb von verschiedenen Ökosystemen ein. Durch die fortgesetzte Vernetzung lokaler und internationaler Akteure wird Swiss EP auf zehn Jahren Erfahrung aufbauen, um in den kommenden Jahren noch mehr zu bewirken. Erfahren Sie hier mehr über Swiss EP. 

2015 - 2027
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Peru, Serbien, Vietnam
Unternehmensförderung
Swiss Entrepreneurship Programm
Das Herz eines jeden unternehmerischen Ökosystems ist die Gemeinschaft der Unternehmer selbst. Das Swiss Entrepreneurship Programme (Swiss EP) hat sich diese Überzeugung zu eigen gemacht und unterstützt seit 2015 den Aufbau von lokalen Startup-Gemeinschaften, indem es mit führenden Persönlichkeiten des unternehmerischen Ökosystems...