Sustainable Market Systems and Agrifood Resilience Transformation (SMART)

Das Projekt Sustainable Market Systems and Agrifood Resilience Transformation (SMART) stärkt inklusive, resiliente und marktorientierte Agrar- und Ernährungssysteme in der Central Dry Zone in Myanmar. Dazu unterstützt es ausgewählte KMU im Agrar- und Ernährungssektor dabei, ihre Geschäftsleistung zu verbessern sowie Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Haushalte zu schaffen, die mit prioritären Wertschöpfungsketten verbunden sind.
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Magway Region
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Mandalay Region
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Projektdauer
2026 - 2028
Finanziert durch
  • Livelihoods and Food Security Trust Fund
Partners
  • Consortium with Tun Yat Limited

Die Central Dry Zone ist für die Agrar- und Ernährungswirtschaft Myanmars von strategischer Bedeutung, insbesondere für Ölsaaten wie Sesam und Erdnüsse, Bohnen und Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Straucherbsen und Mungbohnen, für Getreide und Reis in bewässerten Gebieten sowie für weitere marktfähige Agrarprodukte für den Inlands- und Exportmarkt.

Trotz dieses Produktionspotenzials ist das Agrar- und Ernährungssystem der Central Dry Zone fragmentiert und strukturell eingeschränkt. Lokale Produzentinnen und Produzenten sowie Unternehmen sind mit schwachen Sammel- und Lagersystemen konfrontiert, mit begrenzter lokaler Verarbeitung und Wertschöpfung, unzureichenden Marktverbindungen, mangelhafter Standardisierung und Rückverfolgbarkeit, hohen Transport- und Energiekosten, eingeschränktem Zugang zu Finanzierung sowie mit Störungen durch Klima, Konflikte und Marktschwankungen.

SMART verfolgt einen Ansatz der Marktsystementwicklung (Market Systems Development), der ausgewählte KMU im Agrar- und Ernährungssektor sowie die sie umgebenden Marktstrukturen stärkt, anstatt Haushalte direkt zu unterstützen. Dafür werden 30 vielversprechende Unternehmen aus rund 50 geprüften KMU ausgewählt und dabei unterstützt, ihre Marktanbindung, Beschaffungs- und Dienstleistungssysteme sowie Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten entlang prioritärer Wertschöpfungsketten wie Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Getreide und Reis auszubauen.

Mindestens 50 % der geförderten KMU werden von Frauen, Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder anderen benachteiligten Gruppen geführt oder kommen diesen Gruppen nachweislich zugute. Über die gestärkten Unternehmen und Marktbeziehungen sollen die Lebensgrundlagen von 1'200 mit den KMU verbundenen Haushalten und 300 weiteren Personen verbessert werden. Zudem arbeitet das Projekt mit Finanzinstituten, Dienstleistungsanbietern, Käufern, Zulieferern, Logistik- und Digitaldienstleistern sowie relevanten Behörden zusammen, um Marktbarrieren abzubauen, den Zugang zu Finanzierung und Dienstleistungen zu verbessern, die Koordination entlang der Wertschöpfungsketten zu stärken und inklusivere sowie widerstandsfähigere Marktsysteme zu fördern.

Ziel

Inklusive, resiliente und marktorientierte Agrar- und Ernährungssysteme in der Central Dry Zone in Myanmar stärken. Dazu werden ausgewählte KMU im Agrar- und Ernährungssektor dabei unterstützt, ihre Geschäftsleistung zu verbessern, ihren Betrieb aufrechtzuerhalten, Zugang zu Finanzierung und Märkten zu erhalten sowie Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Haushalte entlang prioritärer Wertschöpfungsketten zu schaffen.

  1. Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz ausgewählter KMU im Agrar- und Ernährungssektor stärken, die in prioritären Wertschöpfungsketten der Central Dry Zone tätig sind, darunter Bohnen und Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Getreide/Reis, Cash Crops und weitere marktfähige Agrarprodukte, die durch eine Marktsystemanalyse identifiziert werden.
  2. Den Zugang der KMU zu Finanzierung, Technologie, Unternehmensdienstleistungen, Unterstützung bei Standards, digitalen Tools und Marktverbindungen verbessern. Dies geschieht durch massgeschneiderte Zuschüsse, Finanzkompetenz, Unterstützung bei der Kreditfähigkeit, Mentoring, angepasste Technologien, die Einhaltung von Standards, digitale Tools sowie Partnerschaften mit Finanzinstituten, Abnehmern und Dienstleistern.
  3. Einkommensmöglichkeiten, die über KMU entstehen, für Haushalte entlang prioritärer Wertschöpfungsketten stärken. Dazu werden KMU dabei unterstützt, Beschaffung, Sammlung, Dienstleistungen, Beschäftigung und Marktbeziehungen zu verbessern und so Einkommen für Arbeitskräfte, Lieferanten, Produzentinnen und Produzenten, Dienstleister und weitere verbundene Haushalte zu schaffen.
  4. Inklusivere und gendergerechte Marktsysteme im Agrar- und Ernährungssektor fördern. KMU, die von Frauen, Jugendlichen oder marginalisierten Gruppen geführt werden oder Menschen mit Behinderungen einbeziehen, erhalten Priorität. Zudem werden alle ausgewählten KMU dabei unterstützt, praktische Inklusionsmassnahmen umzusetzen, etwa in den Bereichen menschenwürdige Arbeit, sichere Arbeitsplätze, inklusive Beschaffung, Nichtdiskriminierung und Zugang zu Marktchancen.
  5. Eine lokal verankerte, konfliktsensible und anpassungsfähige Marktsystementwicklung unterstützen. Dazu helfen wir KMU und relevanten Marktakteuren, in fragilen und krisenanfälligen Kontexten mit Klima-, Konflikt-, Finanz-, Logistik-, Energie- und Betriebsrisiken umzugehen.

Resultate

  • 30 ausgewählte KMU im Agrar- und Ernährungssektor verbessern ihre Geschäftsleistung, Produktivität, Verkäufe, Umsätze und/oder Rentabilität nachweislich.
  • Die unterstützten KMU setzen bessere Praktiken in den Bereichen Unternehmensführung, Finanzen, Betrieb, Safeguarding und Risikomanagement um.
  • Die unterstützten KMU sind besser in der Lage, ihren Betrieb bei Schocks in den Bereichen Markt, Klima, Konflikt, Energie, Logistik und Finanzierung aufrechtzuerhalten.
  • Haushalte und Einzelpersonen, die mit den unterstützten KMU verbunden sind, profitieren von besseren und vielfältigeren Einkommensmöglichkeiten und einem höheren Einkommen durch stärkere Beschäftigungs-, Beschaffungs-, Dienstleistungs-, Sammel- und Marktbeziehungen.
  • 1'200 mit KMU verbundene Haushalte und 300 direkt Begünstigte profitieren von verbesserten und nachhaltigen Existenzgrundlagen durch stärkere Unternehmens- und Marktbeziehungen.
  • Mindestens 50% der unterstützten KMU werden von Frauen und/oder von Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder Angehörigen marginalisierter Gruppen geführt oder zeigen einen klaren und messbaren Nutzen für diese Gruppen, etwa durch Beschäftigung, Beschaffung, Dienstleistungen, Lieferbeziehungen oder inklusive Geschäftspraktiken.