Die Region Gambella im Norden Kenias hat mit einer akuten Kombination aus Klimavulnerabilität, wirtschaftlicher Ausgrenzung und Umweltzerstörung zu kämpfen. Die Gemeinden hängen stark von der Viehzucht ab, aber diese Lebensgrundlage ist durch nicht nachhaltige Praktiken, häufige Klimakatastrophen und schwache Marktsysteme immer mehr gefährdet. Das Vordringen in Feuchtgebiete und Wildkorridore auf der Suche nach Ressourcen hat die Zerstörung des Ökosystems beschleunigt und die Konflikte zwischen Mensch und Tierwelt verschärft, was die Biodiversität beeinträchtigt. Begrenzte technische Fähigkeiten und schwache Marktverbindungen in Verbindung mit kulturellen und nomadischen Barrieren betreffen insbesondere Frauen, schließen sie von formellen Finanzdienstleistungen aus und schränken ihre Möglichkeiten zur Erzielung nachhaltiger Einkommen ein.
Mit einem Markt-System-Entwicklungsansatz geht das Projekt komplexe, miteinander verknüpfte Herausforderungen an – wirtschaftliche Marginalisierung, Klimaanfälligkeit und Umweltzerstörung – und versucht, diese durch integrierte, marktbasierte Lösungen zu lösen. Die Initiative nutzt Vertragslandwirtschaft, maßgeschneiderte technische Schulungen, klimafreundliche Produktion sowie inklusive Finanz- und Aggregationssysteme, um nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen und die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme zu unterstützen.
In der ersten Phase konzentriert sich das Projekt auf drei Bereiche:
Förderung nachhaltiger Lebensgrundlagen: Kapazitätsaufbau, Marktintegration und inklusive Finanzdienstleistungen für ökologisches Wirtschaften