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Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist bereits seit mehreren Jahrzehnten in Benin aktiv. Die Tätigkeit konzentriert sich vor allem auf den Départements Borgou und Alibori.

Das Projekt

Mit dem Ziel, Unterstützung für die ländlichen Wirtschaftsakteure in den Départements Borgou und Alibori zu bieten, startete das Schweizer Büro für Entwicklungszusammenarbeit in Benin das Förderprogramm für ländliche Wirtschaftsentwicklung Wusua Dabu (PASDeR), eines der fünf Programme im Rahmen der Strategie „Ländliche Wirtschaftsentwicklung“. Seit Oktober 2015 unterstützt das Konsortium Swisscontact-LARES vier Jahre lang die strategische, operative und finanzielle Leitung der zweiten Phase dieses Programms. Das Ziel dieses Programms besteht darin, die von Familien betriebenen Farmen in den Départements Borgou und Alibori dabei zu unterstützen, bis 2025 nachhaltig zur sozioökonomischen Entwicklung beizutragen, wodurch die Armut in diesem Zeitraum verringert werden kann.

Die Interventionen im Rahmen des Programms PASDeR zielen auf die kritischen Funktionen der Entwicklungsförderungsmassnahmen ab, die den Hauptwertschöpfungsketten Land- und Viehwirtschaft geboten werden:

  • Zugang zu Anregungen;
  • Zugang zu Krediten
  • Zugang zu Ausstattung und Infrastruktur
  • Zugang zu den Abnehmermärkten
  • Umwandlung, Stärkung, Organisation und Verbesserung der Governance
  • Verbreitung der Innovationen
  • Managementberatung
  • Agrar- und Wirtschaftspolitik
  • Koordinierung, Konsolidierung und Synergie von Entwicklungsprojekten auf diesem Gebiet

Diese Aktivitäten entsprechen den Strategien, die im Strategieplan für die Wiederbelebung des Landwirtschaftssektors (PSRSA) festgelegt sind.

PASDeR wird in einem durch spezifische land- und viehwirtschaftliche Produktivitätsfaktoren gekennzeichneten nationalen und regionalen Kontext umgesetzt. Die unterschiedlichen Akteure in diesem Rahmen müssen tätig werden, um eine stete Entwicklung der anvisierten Wertschöpfungsketten sicherzustellen. Diese Faktoren schliessen staatliche Massnahmen zur Erleichterung des Zugangs zu land- und viehwirtschaftlichen Anregungen, wie eine Verbesserung der Saatgutsorten, der Dünger und des Pflanzenschutzes, sowie die tiermedizinische Versorgung und Ausstattung mit ein. All diese Komponenten müssen gestärkt werden, um ihre Verfügbarkeit für eine grössere Anzahl von Klein- und Viehbäuerinnen und -bauern zu ermöglichen. Ferner ergibt sich die Frage nach einer staatlichen Politik, welche zwar den Zugang zu land- und viehwirtschaftlichen Abnehmermärkten erleichtert, derzeit aber den Farmerinnen und Farmer keine ausreichenden Anreize für eine nachhaltige Steigerung der Produktion bietet.

Resultate

Das Programm ist auf drei konkrete Ziele ausgerichtet:

  1. Die Berufsorganisationen und sozialen Einrichtungen auf diversen Ebenen verfügen über die organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und fachlichen Kompetenzen, um ihren Mitgliedern – den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern – effiziente Leistungen bieten zu können.
  2. Mindestens vier priorisierte landwirtschaftliche Wertschöpfungsketten in den 10 geförderten Gemeinden erfahren eine markante Zunahme der Produktivität im Ausmass von 10% sowie eine nachhaltige Steigerung ihrer Erzeugnisse von 40% auf den Abnehmermärkten.
  3. Steigerung der wirtschaftlichen Ermächtigung von Frauen in landwirtschaftlichen Familienbetrieben.

Projektländer

  • Benin

Projektdauer

2015-2019

Finanzierung

  • DEZA

Arbeitsthema

Unternehmen

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
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