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Wirtschaftsentwicklung im ländlichen Raum PASDER

In Benin zeigt der aktuelle Zustand der Lebensbedingungen der Menschen trotz der Bemühungen durch verschiedene Programme anhaltende Armut. Nach den Ergebnissen der EMICoV-Umfragen (INSAE, 2012) schwankt der Armutsindex im Durchschnitt zwischen 33% und 38% auf nationaler Ebene (4 von 10 Beninern leben unterhalb der Armutsgrenze). Die Regionen Borgou und Alibori gehören mit 39% bzw. 43% zu den Regionen mit einem sehr hohen Armutsindex. Frauen sind besonders betroffen, da sie wenig Zugang zu Ressourcen im Allgemeinen erhalten.
Als Reaktion auf die jüngsten Veränderungen im Entwicklungskontext (Dezentralisierung - strategische Neupositionierung des Agrarsektors auf nationaler politischer Ebene) werden die Interventionen im Bereich der ländlichen Wirtschaftsentwicklung (RED) neu ausgerichtet, um mehr Relevanz, Kohärenz und Reichweite zu erreichen. Es werden fünf komplementäre Programme vorbereitet, darunter das Programme d'Appui au Secteur Développement Rural (PASDER). Die erste Phase der PASDeR konzentrierte sich auf die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Sektors in vier Gemeinden in der Region Borgou-Alibori.

Das Projekt

In der aktuellen Phase des Projektes verfolgt zwei Ziele: (i) die Konsolidierung und Ausweitung der Ergebnisse der ersten Phase und (ii) die Ausweitung des Programms auf 6 weitere Gemeinden. Es geht darum, lokale Initiativen für die Landwirtschaft und Viehzucht zu fördern, die Produktivitätssteigerungen und Einkommenssteigerungen bei der armen ländlichen Bevölkerung erreichen.

Verschiedene Ansätze zur Förderung der Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützen die Erreichung der Ziele. Darunter die Schaffung von Infrastrukturen für die technische und finanzielle Unterstützung der Bauernorganisationen, die genetische Verbesserung in der Tierzucht, die landwirtschaftliche Mechanisierung und die Umsetzung des Inclusive Market (IM)-Ansatzes zur Verbesserung des Vermarktungssystems für die Erzeugnisse aus Ackerbau und Viehzucht.

Projektziele:
Beitrag zur nachhaltigen Steigerung der Produktivität der landwirtschaftlichen Familienbetriebe in den Regionen Borgou und Alibori durch die Förderung der Agrar- und Ernährungssektoren Mais, Reis, Milch und Fleisch. Die Schwerpunkte der Projektarbeit liegen auf der Stärkung der Bauernorganisationen durch die Unterstützung für den Ackerbau und die Viehzucht und die Ausrichtung von Aktivitäten speziell für Frauen.

Zielgruppen:
Die direkten Begünstigten des Programms sind Bauernorganisationen und landwirtschaftliche Familienbetriebe.

Resultate

Ende der Phase Ergebnisse:

  • Die institutionellen Leitungsorgane der Bauernorganisationen sind operativ tätig und arbeiten in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften. Ihre verfügbaren personellen, materiellen und finanziellen Ressourcen werden effizient verwaltet und ihre Handlungsfähigkeit gestärkt.
  • Mindestens 35% der Mitglieder (Familienbetriebe) der Bauernorganisationen haben ihre Produktivität gesteigert, dies dank eines leichteren Zugangs zu angepassten und qualitativ hochwertigen Produktionsfaktoren und Dienstleistungen.
  • Produktionserträge der landwirtschaftlichen Familienbetriebe generieren durch die Verarbeitung vor Ort einen Mehrwert und erzielen auf den Märkten höhere Preise.
  • Die Produktivität von mindestens 30% der weiblichen Mitglieder der Bauernorganisationen steigt signifikant.
  • Mindestens 75% des Volumens an von Frauen verarbeiteten Produkten erfüllen die Qualitätsstandards und werden zu lukrativen Preisen auf den Märkten verkauft.


Projektländer

  • Benin

Projektdauer

20195-2020

Finanzierung

  • DEZA

Arbeitsthema

Unternehmen

Swisscontact
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Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

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