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Unterstützung marrokanischer Berufsverbände

Ziel des „ASAP-M“-Projekts ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit von Kleinst-, Klein- und mittelern Unternehmen durch die institutionelle Unterstützung von fünf grossen Berufsverbänden diverser Agrarsektoren (ökologische Landwirtschaft, Imkerei, Kräuteranbau, Viehzucht) und durch den Ausbau der Dienstleistungen dieser Verbände für ihre Mitglieder.Die marokkanische Wirtschaft ist von Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen (KKMU) mit geringem Professionalisierungsniveau geprägt, die etwa 90% des BIP des Landes erwirtschaften. Trotz ihrer beachtlichen wirtschaftlichen Leistung werden in Marokko die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen KKMU nicht ausreichend durch die Berufsverbände bzw. durch den Staat berücksichtigt.

Das Projekt

Der Ansatz des ASAP-M-Projektes sieht vor, dass die institutionell und administrativ gestärkten Verbände ihren Mitgliedern verbesserte Dienstleistungen (mit nationaler Reichweite) anbieten können sowie Lobbyarbeit leisten und damit förderliche Rahmenbedingungen schaffen, die das integrative Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen KKMU begünstigen. Dies wiederum führt zu einem kontinuierlichen Einkommen und schafft Arbeitsplätze.
Implementierungspartner auf nationaler Ebene ist das Ministerium für Landwirtschaft und Seefischerei (Ministère de l’Agriculture et de la Pêche Maritime MAPM).

Anvisierte Organisationen:

  • Nationaler Schaf- und Ziegenzuchtverband (ANOC)
  • Nationaler Verband der Produzenten von rotem Fleisch (ANPVR)
  • Marokkanischer Verband für Bienenzucht (FIMAP)
  • Marokkanischer Verband der biologischen Produktion (AMABIO)
  • Marokkanische Gesellschaft der Gewürz- und Arzneimittelpflanzen (SOMAPAM)

Fokus Gender
Gemäss Bericht des marokkanischen Planungskommissariats (2012) können ca. 53% der Frauen in Marokko weder lesen noch schreiben. In ländlichen Gegenden liegt dieser Anteil sogar bei 71,8%. Mehr als die Hälfte der berufstätigen Frauen in Marokko sind in landwirtschaftlichen Betrieben beschäftigt.

Angesichts dieser Ungleichheit zwischen Männern und Frauen im ländlichen und landwirtschaftlichen Umfeld tritt das Projekt in der Gleichstellungsproblematik mit zwei strategischen Ansätzen an:

  1. Querschnittmassnahmen: Männer und Frauen erhalten gleichberechtigten Zugang zu und Kontrolle über Ressourcen und Gewinn sowie Entscheidungskompetenz in allen Projektphasen.
  2. Das Projekt erarbeitet spezifische Möglichkeiten zur Förderung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen. Jeder Berufsverband ergreift eigene Massnahmen, um Frauen einen besseren Zugang zu den Nutzen und Vorteilen zu bieten, die sich aus den Projektaktivitäten ergeben. Angestrebt wird zum Beispiel eine grössere Einbindung der Frauen innerhalb der Verbände, der verbesserte Zugang der Frauen zu den Verbandsleistungen sowie Interventionen zur Integration der Frauen auf allen Ebenen der Wertschöpfungsketten.

 

Resultate

Ziele des Projekts:

  • Stärkung der institutionellen und administrativen Kapazitäten der Berufsverbände
  • Aufbau ihrer Lobbyarbeit zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die wirtschaftlichen Aktivitäten der Mitglieder
  • Entwicklung von dezentralen, hochwertigen Dienstleistungen für Verbandsmitglieder Erzeugerinnen und Erzeuger) zur Förderung einer nachhaltigen Produktion

Projektländer

  • Marokko

Projekt-Links

Projektdauer

2017 - 2019

Finanzierung

  • DEZA

Arbeitsthema

Unternehmen

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Hardturmstrasse 123
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