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Mozambique: Skills to Build «S2B»

In enger Zusammenarbeit mit dem Privatsektor fördert das Projekt eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit im Bausektor mittels spezifischer Ausbildungsmassnahmen. Auf diese Weise sollen Anstellungskonditionen und Einkommen von bereits 470 angestellten Bauarbeitern verbessert bzw. erhöht werden. Ebenfalls erhalten 1 150 ungelernte junge Arbeitslose, die an einer Beschäftigung im Bausektor interessiert sind, Zugang zu Einführungskursen für Grundfertigkeiten, wie sie von der Arbeitgeberseite gefordert werden. Die Projektbegünstigten sind im Alter von 15 bis 35 Jahren.

Trotz schnellwachsender Wirtschaftslage gehört Mosambik noch immer zu den ärmsten Ländern der Welt. Eine hohe Armutsquote und Arbeitslosigkeit, vor allem bei den Jugendlichen, ersticken die Zukunftsperspektiven junger Mosambikaner und Mosambikanerinnen.

Die wachsende Baubranche ist grundsätzlich ein idealer Sektor, um junge Erwachsene mit geringer Ausbildung in die Arbeitswelt zu integrieren. Von der verstärkten Nachfrage im Baubereich haben bisher jedoch vor allem ausländische Baufirmen profitiert, während die lokalen kleinen Bauunternehmen und insbesondere junge mosambikanische Arbeitskräfte ausgeschlossen waren.

Das Projekt

Das Projekt zielt daher darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des lokalen Bausektors im Hinblick auf Qualität und Produktivität zu verbessern, um Bauarbeitern und -arbeiterinnen ein stabileres Anstellungsverhältnis zu ermöglichen und folglich ihre Einkommenssituation zu verbessern. Erreicht wird die höhere Wettbewerbsfähigkeit durch zertifizierte Ausbildungsmassnahmen zur Entwicklung fachlicher Kenntnisse junger Arbeiterinnen und Arbeitern mit geringer Bildung. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, um längerfristige Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen.

Die Beschäftigungsfähigkeit von arbeitslosen jungen Menschen ohne Ausbildung wird erhöht, indem ihnen grundlegende Fertigkeiten vermitteln werden, welche von Arbeitgebern gefordert werden. Damit trägt «Skills to Build» zur Minderung der vorhandenen Ausbildungslücke und zur Verbesserung der Qualität im Bausektor bei. Die Projektaktivitäten werden zunächst in der Stadt und Provinz von Maputo durchgeführt mit der Möglichkeit zur Ausweitung in andere Regionen.

Aktivitäten:

Stärkung des Arbeitgeberverbands «FME» und seinen Verbänden im Bausektor

  • Aufbau einer Datenbank zur Vermittlung von Fachkräften, arbeitslosen jungen Menschen
  • Koordination der Ausbildungen und Aufbau von Prüfungs- und Zertifizierungsstrukturen


Weiterbildung von bereits angestellten Bauarbeitern und Bauarbeiterinnen

  • 470 gering qualifizierte, bereits angestellte Bauarbeiter erwerben konkrete Fertigkeiten in Spezialisierungskursen und verbessern ihre Fachkenntnisse


Grundausbildung von jungen am Bausektor interessierten Arbeitslosen

  • 1 150 arbeitslose junge Erwachsene ohne Ausbildung erwerben grundlegende Fertigkeiten in Einführungskursen

Resultate

  • Die FME operationalisiert und pflegt eine Datenbank, die Informationen über junge, qualifizierte Arbeiter im Bauwesen erfasst.
  • 63 fest angestellte (4 Frauen) und 115 temporär angestellte Bauarbeiter (14 Frauen) absolvierten Spezialisierungskurse und erwarben dokumentierte Fähigkeiten. Von den 62 im Jahr 2017 ausgebildeten Arbeitskräften meldeten 21 Bauarbeiter (0 Frauen) eine jährliche Einkommenssteigerung von durchschnittlich CHF 929.
  • 300 arbeitslose junge Erwachsene (72 Frauen) absolvierten kurzzeitige Einführungskurse. 48 Absolventen (4 Frauen) derjenigen, die im 2017 ausgebildet wurden, fanden eine Beschäftigung (50% Arbeitseingliederung). Die ausgewiesene jährliche Einkommenssteigerung beträgt durchschnittlich CHF 496 pro Person.

Projektländer

  • Mosambik

Finanzierung

  • DEZA
  • Medicor Foundation
  • Hilti Foundation

Arbeitsthema

Beruf

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