Um diese Website optimal bereitzustellen, verwenden wir Cookies.
Mit der Nutzung der Webseite Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.    Mehr erfahren

Nahrungsmittelsicherheit durch klimabeständige landwirtschaftliche Erzeugung (FAR)

Das Projekt «Nahrungsmittelsicherheit durch klimabeständige landwirtschaftliche Erzeugung» (FAR) Projekt zielt darauf ab, nachhaltige klimaschonende landwirtschaftliche Lösungen für Haushalte in Mosambik zu schaffen, die aufgrund der rauen klimatischen Bedingungen, die durch sporadische Klimaänderungen verursacht werden, oft mit Herausforderungen der Ernährungssicherheit konfrontiert sind.

Mosambik ist ein Land mit hohem Risiko durch den Klimawandel, das von immer unvorhersehbareren Niederschlägen, Dürren sowie ungewöhnlichen und extremen Wetterereignissen wie Wirbelstürmen betroffen ist. Diese Klimaschocks haben erhebliche Auswirkungen, vor allem, weil die meisten Landwirte regenabhängige Landwirtschaft betreiben und nicht ausreichend auf die Veränderungen vorbereitet sind. Die Ernährungssicherheit ist daher negativ beeinflusst. Der Agrarsektor ist der Schlüssel zur Entwicklung des Landes: Schätzungsweise 90% der Bevölkerung sind auf landwirtschaftliche Produkte angewiesen, um ein Einkommen zu erzielen oder Nahrung für ihre Haushalte zu erhalten. Begrenzte Integration der Wertschöpfungskette, unzureichender oder eingeschränkter Zugang zu qualitativ hochwertigen Inputs, Dienstleistungen und neuen Technologien, begrenzte Kapazitäten für Investitionen in die Einkommensdiversifizierung und die Unterrepräsentation von Landwirtinnen in Organisationen sind einige der Herausforderungen, denen sich Kleinbauern gegenübersehen.

Das Projekt

Das Projekt FAR befasst sich mit der Notwendigkeit, sich verstärkt mit den Auswirkungen des Klimawandels im Hinblick auf eine nachhaltige Ernährungssicherheit durch klimaschonende Landwirtschaft zu befassen. Ziel ist es, dem Mangel an Kapazitäten und Fähigkeiten der Kleinbauern bei der Bewältigung der mit Klimawandel verbundenen Risiken entgegenzuwirken. Das Projekt wird in ausgewählten Bezirken der Zentralprovinzen Sofala und Manica durchgeführt.

Die eingesetzten Interventionen konzentrieren sich auf drei verschiedene Ergebnisse. Dazu gehören: stabile Lebensmittelverfügbarkeit, stabiler Zugang zu Lebensmitteln und Förderung klimaschonender landwirtschaftlicher Verbreitungs-/Informationssysteme. Das Projekt richtet sich sowohl an Männer als auch an Frauen, richtet sich aber bewusst an Frauen, insbesondere an weibliche Handlungsleiter, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und ihre ungenutzten Potenziale zu entfalten.

FAR nutzt den Ansatz der «Inclusive Markets» (IM), um den systemischen Wandel auf dem Markt auszulösen, indem es auf den bestehenden «Marktchancen am Ende des Marktes» aufbaut und eine moderierende Rolle übernimmt, anstatt direkte Dienstleistungen zu erbringen. Dabei werden die Wertschöpfungsketten von Mais, Reis, Bohnen, Maniok, Süßkartoffeln, Gemüse und Kleintieren (Enten, Hühner und Ziegen) priorisiert. Dies basiert auf ihrer Bedeutung in den Zielprovinzen für die Ernährungssicherheit und Klimaresistenz, ihrem Potenzial zur Ertragssteigerung, ihrer Relevanz als Nutzpflanze, ihrem Nährwert, ihrer Bodenanreicherung und ihrer Eignung für Fruchtfolge und Zwischenfruchtanbau.

Die FAR-Projekte sollen die stabile Verfügbarkeit und den Zugang zu Nahrungsmitteln für 30.000 bis 45.000 halbselbsterhaltend und halbkommerzielle Kleinbauernhaushalte fördern. Mindestens 50% der Begünstigten sollten Frauen sein. Dies wird durch klimaresistente landwirtschaftliche Produktion, Integration der Wertschöpfungskette und Einkommensdiversifizierung erreicht.

Resultate

Ergebnisse 2017

In den ersten zwei Monaten der Implementierung wurden folgende Ergebnisse erzielt:

  • Sechs Implementierungsorganisationen (IOs) wurden nach einer umfassenden «Due Diligence»-Prüfung und den für Phase 1 (32 Monate) unterzeichneten Vereinbarungen ausgewählt.
  • Alle IO nahmen an mehreren Workshops teil, um eine harmonisierte Programmgestaltung zu gewährleisten und Synergien und Komplementarität der geplanten Maßnahmen zu gewährleisten.
  • Schnelle Umweltbewertung des Programms unter Verwendung des Instruments Klima, Umwelt und Katastrophenrisikominderung Integrationsleitlinien (CEDRIG).
  • Es wurden verschiedene Kontakte zu relevanten Akteuren des Sektors geknüpft.

Projektpartner

  • Local Economic Development Association (ADEL)

  • The African Fertilizer and Agribusiness Partnership (AFAP)
  • Concern Universal (United Purpose)
  • Associação Kwaedza Simukai Manica (AKSM)
  • International Fertilizer Development Center (IFDC)

Projektländer

  • Mosambik

Projektdauer

2017 - 2022

Finanzierung

  • SIDA

Arbeitsthema

Unternehmen

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
E-Mail info@STOP-SPAM.swisscontact.org