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Ausbildung und berufliche Eingliederung von Jugendlichen in der Region Agadez

Das Projekt zur Ausbildung und beruflichen Eingliederung von Jugendlichen in der Region Agadez soll eine qualitativ hochwertige, an die sozioökonomischen Gegebenheiten angepasste Berufsausbildung fördern. Es soll ein günstiges Umfeld für die nachhaltige berufliche Eingliederung junger Menschen zwischen 15 und 35 Jahren in der Region Agadez schaffen, einer Region, die besonders stark von Unterbeschäftigung und Migration betroffen ist.

Das Projekt

Während eines ersten 9-monatigen Zeitraums, der sich auf die Region Agadez beschränkt, wird von einem operativen Swisscontact Team ein Mechanismus zur Deckung eines breit gefächerten Ausbildungsbedarfs in den Bereichen Kunsthandwerk und Dienstleistungen, Bau oder Produktion und Verarbeitung von Agrarnahrungsmittelprodukten eingerichtet. Das Team verfügt über Berufsbildungserfahrung und ist in Absprache mit verschiedenen Partnern und den regionalen Behörden in der Region tätig.

Das Projekt zur Förderung der Berufsausbildung und Integration junger Menschen zielt darauf ab, einen Teil des Ausbildungsbedarfs junger Menschen und der beruflichen Integration der Absolventen zu erfüllen. Es wird für jungen Mädchen und Jungen zwischen 15 und 35 Jahren, die nicht oder nicht mehr zur Schule gehen durchgeführt. Ein integrierter Ansatz wird verfolgt, der das Problem der Unterbeschäftigung junger Menschen, die Komplexität des Migrationsphänomens und die vielen Herausforderungen der Region berücksichtigt.

Projektziele

Spezifische Ziele

  • Junge Mädchen und Jungen haben Zugang zu breit gefächerten Ausbildungsangeboten, die an die Chancen und Bedürfnisse des lokalen Marktes angepasst sind
  • In der Region Agadez werden Strategien zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und der beruflichen Eingliederung junger Menschen umgesetzt (Schulen für Bauwesen, Bargeld für die Erwerbstätigkeit)
  • Die Verwaltung auf lokaler und kommunaler Ebene wird durch das Angebot von Schulungsmassnahmen und eine bessere Partnerschaft mit den Berufsverbänden verbessert.

Die Interventionsstrategie des Projekts konzentriert sich auf folgende Punkte:

  • Konsolidierung der Errungenschaften der Berufsbildungssysteme des Projekts zur Förderung der ländlichen Berufsbildung und der Beschäftigungsfähigkeit (FOPREJ), 2013-2017: Einige der Berufsbildungssysteme des FOPREJ (SIFA und FIP) werden fortgesetzt und ausgebaut. Die Ausweitung des Projekts in anderen Regionen mit anderen Akteuren wird angestrebt und wird ihre Relevanz und Wirksamkeit gewährleisten.
  • Kompetenzaufbau und Unterstützung der verschiedenen Akteure: die Kapazitäten der lokalen Gebietskörperschaften (Regionalrat und Gemeinden) werden im Hinblick auf die Steuerung des Ausbildungssystems sowie die Unterstützung der beruflichen Eingliederung und der Schaffung von Arbeitsplätzen gestärkt. Sie werden bei ihren Bemühungen um die Eingliederung junger Hochschulabsolventen in den Arbeitsmarkt und die Bekämpfung der Ursachen irregulärer Migration unterstützt.
  • Gender-Mainstreaming: Vorrang für Aktivitäten, die für Frauen zugänglich sind, Organisation von Schulungen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Arbeitsbelastungen von Männern und Frauen, Förderung der sozialen Mobilität junger Mädchen in moderne Berufe mit hohem Entwicklungspotenzial (Verarbeitung von Agrarerzeugnissen, Solarenergie, Reparatur von Mobilfunkzellen usw.)

Resultate

  • 1000 junge Mädchen und Jungen (40% Mädchen) haben die erforderlichen Kompetenzen für eine berufliche Tätigkeit erworben.
  • Die eingerichteten Berufsbildungssysteme gewährleisten eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung.
  • 525 junge Menschen wurden nach dem "Geld für Arbeit"-Prinzip an Schulstandorten angestellt, um kommunale Infrastrukturen für die ländliche Wasserversorgung und die Instandsetzung der Kori (ehemalige Trockentäler der Nimey Region) zu schaffen. Die eingeführten Strategien ermöglichen es, junge Menschen zu beraten und zu unterstützen, sich in Erzeugergemeinschaften zu organisieren, um sie nachhaltig beruflich in das Wirtschaftsgefüge einzugliedern.
  • Die Akteure des FP auf regionaler und kommunaler Ebene der Region Agadez sind an der Konzeption, Durchführung und Überwachung von Trainings- und Integrationsmaßnahmen beteiligt.
  • Die Berufsverbände und die lokalen Behörden werden im Management des Ausbildungssystems und die berufliche Eingliederung unterstützt.

Projektländer

  • Niger

Projektdauer

2018

Finanzierung

  • GIZ

Arbeitsthema

Beruf

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
E-Mail info@STOP-SPAM.swisscontact.org