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Nachhaltige Patchouli-Produktion in Indonesien (SIPP)

Das Programm Sustainable Indonesian Patchouli Production (SIPP) zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen der Patchouli-Produktion zu reduzieren und die Lebensgrundlage der Patchouli-Produzenten zu verbessern.

Der Patchouli-Anbau und die anschliessende Destillation ist eine Einkommensquelle für Tausende von Kleinbauern und ihre Familien in ganz Indonesien. Indonesien produziert über 80% des weltweiten Patchouliöls, wobei rund 75% der nationalen Produktion von der Insel Sulawesi stammen.

Mangelndes Verständnis für gute landwirtschaftliche Anbaupraktiken bedeutet, dass die Landwirte nicht optimal produzieren können. Nach einigen Jahren sinkt die Produktion auf Grund von Nährstoffmangel im Boden und sich ausbreitenden Schädlingen. Ausserdem verbrennen die Destillationsmaschinen zu viel Brennholz. Dies bedeutet für die Patschuli-Ölproduzenten eine weitere Verringerung ihres Einkommens, da Holz kaum noch verfügbar ist und somit immer teurer wird.

Das Projekt

Mangelndes Verständnis für gute landwirtschaftliche Anbaupraktiken bedeutet, dass die Landwirte nicht optimal produzieren können. Nach einigen Jahren sinkt die Produktion auf Grund von Nährstoffmangel im Boden und sich ausbreitenden Schädlingen. Ausserdem verbrennen die Destillationsmaschinen zu viel Brennholz. Dies bedeutet für die Patschuli-Ölproduzenten eine weitere Verringerung ihres Einkommens, da Holz kaum noch verfügbar ist und somit immer teurer wird.

Das Project SIPP wird von der Givaudan-Stiftung finanziert und erhielt bis März 2018 eine öffentliche Kofinanzierung durch den Millennium Challenge Account - Indonesien. Die Zusammenarbeit mit Givaudan, dem weltweit grössten Aromen- und Riechstoffunternehmen, stellt sicher, dass die Landwirte einen zuverlässigen Partner haben, der sich für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion einsetzt.

SIPP verbessert die nachhaltige Produktion mit Patchouli durch:

  • Förderung nachhaltiger Destillationsmethoden und -technologien zur Reduzierung des Brennholzverbrauchs;
  • Trainingsprogramme zur Verbesserung des Lebensstandards der Begünstigten innerhalb der Patchouli-Wertschöpfungskette. Die Trainings richten sich sowohl an die Produzenten als auch an ihre Familien. Neben der technischen Beratung zum Patschulianbau und zur Destillation ist das Ziel, die lokalen Erzeugerfamilien über die Bedeutung einer guten Ernährung aufzuklären und den eigenen Gartenanbau zu fördern. Kurse zur besseren Verwaltung der Haushaltseinkommen ergänzen die Aktivitäten.

Von der Partnerschaft profitieren alle Beteiligten in der Patchouli-Wertschöpfungskette:

  • Die kleinbäuerlichen Betriebe steigern ihre Produktion und profitieren zusätzlich von Ernährungs- und Finanztrainings;
  • Destillateure renovieren ihre Anlagen, reduzieren den Holzbedarf und erhöhen ihr Einkommen;
  • Givaudan kann von einem erhöhten Angebot an Patschuliöl aus nachhaltiger Produktion profitieren.

Direkte Begünstigte des Projekts:

  • 270 Destillateure und rund 930 Bauernhaushalte


Das Projekt ist sich der Bedeutung der Geschlechtersensibilität bewusst:

  • Der Patchouli-Anbau/Destillation ist eine überwiegend männliche Tätigkeit, jedoch sind Frauen oft für die allgemeine Betriebsführung und die Nachernte verantwortlich. Das Projekt stärkt die Rolle der Frau; die Schulungsprogramme verzeichnen einen Frauenanteil von 30%.

Projektdateien

Projektländer

  • Indonesien

Projektdauer

2017 - 2019

Finanzierung

  • Givaudan Foundation

Arbeitsthema

Unternehmen

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
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