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Marktzugang für Laputta

Die Landwirtschaftsregionen im Süden von Myanmar werden vom allgemeinen Wirtschaftswachstum nur langsam erfasst. Im Mittelpunkt dieses Projektes stehen die Bauernbetriebe in der Reisproduktion. Die Wirkungen von Marktinterventionen in dieser Wertschöpfungskette ermöglichen es ihnen, mit effizienten Produktionsmitteln und Qualitätssaatgut kommerziell erfolgreich zu werden.

Das Projekt

Linking Laputta to Markets (LLM) – Marktzugang für Laputta: Der Name benennt gleich auch das Ziel des Projekts. Bis 2018 werden die Leistung der Kleinbäuerinnen und -bauern in der Wertschöpfungskette für Reis verbessert und landlosen und gefährdeten Frauen und Männern vielfältige berufliche und wirtschaftliche Chancen ausserhalb der Landwirtschaft geboten.

Im Mittelpunkt des LLM-Projekts steht ein Marktentwicklungsansatz, der auf den Erfolgen des Beyond Recovery-Projekts von Mercy Corps und AYO aufbaut, das seit 2011 im Gemeindeverband Laputta durchgeführt wurde. Die Marktinterventionen in der Wertschöpfungskette für Reis haben sehr gute Wirkung gezeigt. Bauernorganisationen haben sich zu marktorientierten Kooperativen entwickelt, die den Vertragsanbau für Mühlen organisieren und verschiedene andere Dienstleistungen für ihre Mitglieder erbringen wie die Beschaffung von hochwertigen Ressourcen und Qualitätssaatgut. LLM konsolidiert und erweitert diese Erfolge.

LLM möchte Frauen und Männern ohne Landbesitz helfen, ihr Leben in die Hand zu nehmen. Dazu verwendet das Projekt einen neuen Ansatz, in dessen Mittelpunkt Kompetenz, Ausbildung und Marktverbindungen stehen, die zu konkreten Beschäftigungsmöglichkeiten und Tätigkeiten mit Marktpotenzial führen. Um dies zu erreichen, arbeitet das Projekt mit Farmer-Producer-Unternehmen, privaten Akteuren und der Regierung zusammen. Es unterstützt nachhaltige Veränderungen von Marktinstitutionen und -strukturen, die das Potenzial für kontinuierliche Anpassung und langfristiges Wachstum bieten.

Zusätzlich werden Landbewohner ohne Landbesitz dabei unterstützt, innerhalb der Dorfgemeinschaften eine Tätigkeit mit wirtschaftlichem Potenzial auszuüben und besser bezahlte Beschäftigungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Das Projekt kann auch eine kleine Zahl von gefährdeten Kleinbäuerinnen und -bauern dabei unterstützen, von der Landwirtschaft auf andere, produktivere Tätigkeiten umzusteigen. An der Durchführung dieser Interventionen (Programme zur Vermittlung beruflicher Kompetenzen und Beschäftigungsprogramme) sind privatwirtschaftliche Unternehmen aktiv beteiligt.

Resultate

  • Es wurden 5 vordringliche Berufe ermittelt
  • Auswahl von Ausbildnern und Partnerorganisationen
  • Bewertung der aktuellen Kompetenzen und des Beschäftigungspotenzials durch Bildung von Fokusgruppen, Befragungen und Stakeholder-Analysen
  • Entwicklung eines Konzepts für die Umsetzungsphase
  • Identifizierung möglicher Berufe: Maurer/in, Mechaniker/in, Zimmerhandwerk, Gastgewerbe und Bekleidungsherstellung
  • Bewertung, Identifizierung und Auswahl von Ausbildungsorten
  • Auswahl von Ausbildnern und Partnerorganisationen und Ausarbeitung von Kooperationsverträgen
  • Entwicklung von Auswahlkriterien und Bewerbungsformularen für Auszubildende

Projektpartner

Mercy Corps Scotland

Projektländer

  • Myanmar

Projektdauer

2015-2018

Finanzierung

  • LIFT

Arbeitsthema

Unternehmen

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Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
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