Um diese Website optimal bereitzustellen, verwenden wir Cookies.
Mit der Nutzung der Webseite Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.    Mehr erfahren

Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Indonesiens durch Stärkung der Rechte an geistigem Eigentum (ISIP)

Ziel des Indonesisch-Schweizerischen Projekts über Rechte an geistigem Eigentum („ISIP“) ist es, die Anwendung der Rechte an geistigem Eigentum in Indonesien zu stärken, um so zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit beizutragen, die Wertschöpfung für indonesische Produkte zu erhöhen und einen positiven Einfluss auf die indonesische Wirtschaftsentwicklung auszuüben.

Ein starkes und ausgewogenes System des geistigen Eigentums fördert Investitionen in moderne Technologien, den Aufbau starker lokaler Marken und die technologische Innovation – alles Faktoren, die benötigt werden, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der indonesischen Unternehmen zu erhöhen. Das Projekt „ISIP“ ist auf die wichtigsten sozioökonomischen Entwicklungsprioritäten der Regierung Indonesiens ausgerichtet und zielt insbesondere auf die Modernisierung der nationalen Wirtschaft sowie die Verringerung der Einkommensschere zwischen der Land- und Stadtbevölkerung ab.

In der Öffentlichkeit besteht nach wie vor nur ein begrenztes Bewusstsein für die Rechte an geistigem Eigentum (IPR). Institutionelle Sachzwänge behindern die wirksame Durchsetzung der IPR. Das Potenzial dieser Rechte ist noch nicht voll ausgeschöpft. Die Anwendung jener Kategorien der IPR zu fördern, die es Indonesien ermöglichen, aus den inneren Stärken des Landes Kapital zu schlagen, wie geografischen Angaben (GA) oder seiner Kreativwirtschaft, ist für die Regierung Indonesiens von besonderem Interesse. Das Projekt „ISIP“ wurde auf Ersuchen der indonesischen Regierung an die Schweizerische Eidgenossenschaft ins Leben gerufen und im Jahr 2012 erfolgreich gestartet.

Das Projekt

Die indonesischen Regierungsbehörden DGIP und BEKRAF gehören dank des direkten Aufbaus von fachlichen Kapazitäten zu den Hauptbegünstigten des Projekts „ISIP“. Lokale kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Verbände wie die kollektiven Verwaltungsorganisationen erhalten massgeschneiderte Workshops und Ausbildungsprogramme. Andere wirtschaftliche Akteure und die breitere indonesische Öffentlichkeit profitieren indirekt durch verbesserte IPR-Dienste und eine bessere Qualität und Wettbewerbsfähigkeit indonesischer Güter und Produkte.

Drei Beispiele für erhöhte Wertschöpfung

„ISIP“ unterstützt drei GA-Produkte: Amed Salz, Sikka Ikat und Bajawa Arabica-Kaffee.

  • Fachmessen / GA-Märkte bieten eine einzigartige Möglichkeit für kleine GA-Produzenten, einer breiteren Öffentlichkeit darzulegen, warum ihre Produkte besonders sind.
  • Ein spezifisches Schulungsprogramm zur Thematik Verpackung und Kennzeichnung unterstützt die GA-Produzenten von Amed Salz dabei, die Wertschöpfung ihres Produktes zu steigern.
  • Nach Registrierung eines Produkts (beispielsweise Bajawa Arabica-Kaffee) als GA ist es von wesentlicher Bedeutung, die Bedürfnisse der Produzenten sorgfältig zu prüfen, um massgeschneiderte Schulungen für den Marktzugang anbieten zu können.


Die Wirkung des Projekts „ISIP“ erstreckt sich auch auf schwächere Segmente der Bevölkerung, wie ländliche Gemeinden, vor allem durch die Anwendung der GA für die Vermarktung lokaler Spezialitäten (Unterstützung für die Verbände der GA-Produzenten).

Das Ziel des Projekts „ISIP“ ist die wirtschaftlich nachhaltige Einrichtung von geografischen Angaben sowie die Unterstützung der indonesischen Kreativwirtschaft.

Zu den ausgewählten Themenbereichen, die für Indonesien von grosser Bedeutung sind, gehören:

  • Weitere Unterstützung für das Know-how der DGIP über geistiges Eigentum bei der Prüfung von Patentanmeldungen und der Abwendung von Streitigkeiten über geistiges Eigentum;
  • Abgabe von Empfehlungen zur Überarbeitung des politischen Rahmens der IPR;
  • Stärkung der Kapazitäten der DGIP bei der Bereitstellung interner Schulungen und externer Informationen für die Nutzerinnen und Nutzer der IPR;
  • Abgabe von Empfehlungen zur Nutzung von IPR bei Exporten der KMU der Kreativwirtschaft, in Zusammenarbeit mit BEKRAF;
  • Unterstützung der GA-Produzenten bei der Erhöhung der Wertschöpfung ihrer Produkte durch massgeschneiderte Schulungen zu Themen wie Marktzugang, Qualitätskontrolle und Organisationsentwicklung; und
  • Aufbau der Kapazitäten von kollektiven Verwaltungsorganisationen.

 

Projektpartner

  • Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum – IPI
  • Indonesische Generaldirektion für Geistiges Eigentum – DGIP
  • Indonesische Agentur für die Kreativwirtschaft – BEKRAF

Projektdateien

Projektländer

  • Indonesien

Projektdauer

Mai 2017 - November 2020

Finanzierung

  • SECO

Arbeitsthema

Unternehmen

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
E-Mail info@STOP-SPAM.swisscontact.org