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Inclusive Markets for Uganda (IMU) - Wirtschaftlich erfolgreiche Honig- und Kakaoproduzentinnen und -produzenten

Trotz stetigem Wirtschaftswachstum in den letzten zwanzig Jahren gehört Uganda weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Gegenwärtig leben 34.6% der Bevölkerung von weniger als 1.90 USD pro Tag leiden unter hoher Arbeitslosigkeit. Am stärksten betroffen sind junge Menschen. Uganda ist ein Agrarland. Damit die Bevölkerung aus eigener Kraft der Armut entkommen kann, muss die Landwirtschaft unterstützt werden.

Das Projekt

Ziel des Projektes ist es die Armut zu bekämpfen, das Einkommen zu steigern und eine nachhaltige Existenzgrundlage für Kakaobauern, Imker und weitere Akteure dieser Wertschöpfungsketten zu schaffen. Das Projekt unterstützt Kakaobauern und Honigproduzenten mit verschiedenen Dienstleistungen.. Durch praxisnahe Aus- und Weiterbildungskurse erweitern diese Begünstigten ihre Fähigkeiten und Kenntnisse. Sie sind dann in der Lage die Qualität zu verbessern und die Erträge zu steigern. Parallel dazu unterstützt Swisscontact die Landwirte beim Verkauf ihrer Produkte.

Erzeugerorganisationen verbessern ihr Verhandlungsgeschick, bauen stabile Beziehungen zu Käufern auf und gewinnen neue Absatzmärkte. Durch ihre erfolgreiche Integration in das Marktsystem sind Kleinbauern in der Lage, sichere und lebenserhaltende Einkommen zu generieren.

Ziele 2017-2020


Kakaosektor:

  • 15000 Kakaobauern (30% Frauen) haben Zugang zu Weiterbildung sowie zu Beratungs- und Konsultationsdiensten. 80% von ihnen können die Produktion um durchschnittlich 40% und ihr Jahreseinkommen um 30% steigern.
  • 6000 Frauen und Jugendliche Frauen und Jugendliche der oben genannten Kakaobauern erhalten eine zusätzliche Ausbildung in Gemüsebau und Imkerei (im Rahmen einer Diversifizierungs- und Ernährungssicherungsinitiative).
  • Im Kakaosektor werden 340 neue Vollzeitstellen geschaffen.

Honigsektor:

  • 8000 Honigbauern (30% Frauen) nehmen an Fortbildungskursen teil. 80% können die Honigerträge um 35% und die Nebenprodukten der Bienenzuchtum 30% steigern. Dies führt zu einer Einkommenssteigerung von 30%.
  • Im Honigsektor werden 500 neue Vollzeitstellen geschaffen.


Projektaktivitäten

  1. Aus- und Weiterbildungen für Kleinbauern
    Mit gezielten Aus- und Weiterbildungen werden die Begünstigten in den Bereichen Anbaumethoden, technische Ausrüstung, Management, Umgang mit Pflanzenschutz, Düngemitteln, Saatgut etc. oder der Bienenhaltung und Verarbeitung von Imkereiprodukten geschult.
  2. Zugang zu Marktinformationen und Aufbau von Geschäftsbeziehungen
    Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zum Aufbau von Bauernorganisationen, zur besseren Vernetzung von Produzenten und Abnehmern (Preis- und Abnahmegarantien), zu neuen Marktzugängen und Marktinformationen entlang der beiden Wertschöpfungsketten Kakao und Honig.
  3. Zugang zu Finanzdienstleistungen
    Den Bäuerinnen und Bauern werden Grundkenntnisse in Finanzen vermittelt, welche sie zugleich in Spar- und Leihgruppen anwenden können, und ihre finanzielle Sicherheit und Autonomie ausbauen. Das Projekt fördert zudem den Zugang zu formellen Banken und Kreditgenossenschaften sowie neuen innovativen Finanzprodukte (bsp. Mikroleasing).
  4. Diversifizierung der Anbaustrategien im Kakaosektor (Gemüseproduktion, Integration der Imkerei)
    Frauen und junge Erwachsene werden bei der Einführung des Gemüseanbaus und der Honigproduktion gefördert, um die ärmlichen Kleinbauernfamilien bei der Verbesserung ihrer Ernährungssituation zu unterstützen.
  5. Verbesserung der politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen
    Im Vordergrund stehen die Erarbeitung und Verabschiedung verbesserter regulatorischer Rahmenbedingungen wie Exportregulierungen, Standards und Zertifizierungen.

Resultate

Kakaosektor:

  • 3278 Kakaobauern wurden durch Projektaktivitäten erreicht (32% Frauen).63% von ihnen verzeichneten eine jährliche Einkommenssteigerung von durchschnittlich CHF 110 pro Begünstigten

Honigsektor:

  • 1760 Imker wurden durch Projektaktivitäten erreicht (20% Frauen).
  • 51% von ihnen verzeichneten eine jährliche Einkommenssteigerung von durchschnittlich CHF 122 pro Begünstigten.

Projektfortschritt 2013-2016:

Kakaosektor

  • 15 941 Kleinbauern profitierten von Projektaktivitäten (30% Frauen).
  • 67% von ihnen haben ihr Jahreseinkommen um durchschnittlich CHF 1 952 mehr als verdoppelt.

Honigsektor

  • 8 504 Imker profitierten von den Projektaktivitäten (35,6% Frauen).
  • 71% von ihnen steigerten ihr Jahreseinkommen um durchschnittlich CHF 178.

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