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Verbesserung der Herstellung, Verarbeitung und Vermarktung lokaler Gartenbauprodukte (Horti-Sempre)

Das Projekt «Horti-Sempre» zielt darauf ab, durch angemessene Förderung die Lebensgrundlagen der Kleinerzeuger im Gartenbau durch zu verbessern. Der Zugang zu relevanten Produkten und Dienstleistungen soll erleichtert werden. Dies trägt zu einer höheren Produktions- und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt bei.

Die Landwirtschaft ist die Grundlage der Wirtschaft Nordmosambiks und beschäftigt über 80% der erwerbstätigen Bevölkerung, die zu 25% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes beiträgt. Wirtschaftliche Entwicklung und Armutsbekämpfung sind daher stark vom landwirtschaftlichen Wachstum abhängig. Die Nachfrage nach Gartenbauprodukten steigt, da die lokale Versorgung in Quantität, Qualität und Saisonalität begrenzt ist. Importe aus anderen Provinzen wie Maputo und anderen Ländern werden daher genutzt, um die Nachfragelücke zu schliessen. Auch ergänzende Grundnahrungsmittel wie Maniok und Bohnen erfreuen sich einer hohen Nachfrage und weisen sowohl ein lokales als auch ein Exportpotenzial auf.

Das Projekt

Das «Horti-Sempre»-Projekt verbessert den Zugang der lokalen Kleinerzeuger zu relevanten Produkten und Dienstleistungen, die helfen, ihre Produktions- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Das Projekt spielt eine Vermittlerrolle mit gezielten Interventionen, um die Landwirte in die Lage zu versetzen, Geschäftsmodelle mit Partnern aus der Privatwirtschaft zu entwickeln.

Das Projekt befindet sich derzeit in der zweiten Phase und besteht aus drei Hauptkomponenten:

  • Verbesserung des Zugangs zu Inputs und Praktiken durch verbesserte Qualitätssaatgutsorten für den Gartenbau (sowohl durch Import als auch durch lokal zertifizierte Vermehrung verbesserter neuer Sorten), Business to Business (B2B) Technologietransfer und Transfer ausgewählter «Good Agricultural Practices» (GAPs);
  • Einführung innovativer und erschwinglicher Bewässerungslösungen, um die Größe der Anbaufläche und den Zugang zu Wasser für weitere Monate im Jahr zu erhöhen; und
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Sektors durch Förderung von Clustern, Stärkung der Marktverbindungen und aktiven Austausch über Marktchancen zwischen Produzenten und Käufern. Dies geschieht zusätzlich zur Einführung von Mehrwertverfahren wie der Grundverarbeitung und Verpackung.


Es wendet einen Market Systems Development (MSD)-Ansatz an, um den systemischen Wandel im Gartenbaumarkt auszulösen, indem es auf bestehenden Möglichkeiten am Ende des Marktes aufbaut.

Das Projekt verfolgt das Ziel, das jährliche Nettoeinkommen von 25 000 Kleinbauern um 30% gegenüber dem Ausgangswert zu erhöhen, indem es das den Gartenbau in Nordmosambik unterstützt. Die Wettbewerbsfähigkeit und Integration der lokalen Bevölkerung soll erhöht werden erhöhen, denn für diese besteht das Haupteinkommen in der Landwirtschaft. Ausserdem soll die Produktivität und die Produktionsqualität gesteigert sowie die Saisonabhängigkeit des kleinbäuerlichen Gemüseanbaus und der ergänzenden Produktion ausgewählter Grundnahrungsmittel sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf verringert werden.

Resultate

Resutate 2018

  • 6 778 Landwirtinnen und Landwirte (davon 1 627 Frauen) hatten Zugang zu verbesserten landwirtschaftlichen Produktionsmittel und zu Praxistrainings im Gemüseanbau.
  • 4 898 (davon 882 Frauen) Bäuerinnen und Bauern, die für den Eigenbedarf produzieren, bauten bessere Bohnensorten an.
  • Insgesamt wurden dank des Projekts 958 kg verbesserte und tropentaugliche Gemüsesaatgutsorten lokal produziert.
  • 4 500 Bäuerinnen und Bauern (1 080 Frauen) erhöhten ihr Einkommen zwischen CHF 10 und 78 pro Jahr.

Projektdateien

Projektländer

  • Mosambik

Projektdauer

2013 - 2016

Finanzierung

  • DEZA

Arbeitsthema

Unternehmen

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