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Entwicklung von wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Wertschöpfungsketten für Produzenten von Kaffee, Kakao und Cashew Nüssen (PROGRESA)

Kleinproduzenten in den südlichen Regionen des Landes in El Paraíso, Valle und Choluteca kämpfen, ein existenzsicherendes Einkommen für sich und ihre Familien zu generieren. Gründe dafür sind unzureichende landwirtschaftliche Kenntnisse in Bezug auf die Produktions- und Qualitätssteigerung ihrer Produkte und deren Vermarktung.

Der „Fino de Aroma“-Kakao stellt für die Kaffeebauern in El Paraíso, wo 51’200 Hektar Kaffeeplantagen 20 % der gesamten Ernte des Landes liefern, eine alternative Pflanze dar. Ferner besteht eine nicht gedeckte Nachfrage nach Kakao im Inland sowie auf den internationalen Märkten; das gilt auch für die Cashew-Nüsse, die ein wirtschaftliches und umweltpolitisches Potenzial für den Süden des Landes darstellen.

Das Projekt

Das Projekt hat zum Ziel, die Armut und unsichere Versorgung mit Lebensmitteln für die kleinen und mittleren Produzenten und Arbeiter in der Landwirtschaft zu verringern.

Dies gelingt durch die Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit und Nachhaltigkeit der Wertschöpfungsketten von Kaffee, „Fino de Aroma“-Kakao und Cashew-Nüssen in den ausgewählten Regionen bei gleichzeitiger Förderung der sozioökonomischen Ausgewogenheit und Gleichheit für die 10’200 Produzenten und 16’000 Mitarbeitenden der kleinen und mittleren Unternehmen.

Hauptaktivitäten

Das Projekt konzentriert sich auf die verbesserte Steuerung der Wertschöpfungsketten von Kaffee, Kakao und Cashew-Nüssen mithilfe eines sozial ausgewogenen, öffentlich-privaten Dialogs mit dem Ziel, die Risiken für die Produzenten zu verringern und den Nutzen zu erhöhen. Um dies zu erreichen, werden für 200 Führungskräfte und 71 Organisationen Kurse über neue Geschäftsmodelle, die mit in- und ausländischen Abnehmern eingeführt und das Einhalten wirtschaftlicher, sozialer und umweltpolitischer Standards fördern werden, angeboten. Dadurch können die kommerziellen und finanziellen Risiken für die Produzenten und Basisorganisationen verringert und Investitionen durch den privaten und öffentlichen Sektor angeregt werden.

Das Projekt erleichtert auch den Zugang zu innovativen, geschlechtssensiblen Dienstleistungen (Finanzdienstleistungen wie Leasing, wechselseitigen Garantien, Versicherungen und nichtfinanziellen Dienstleistungen) sowie gewinnbringenden, klimabewussten Anbaupraktiken wie Boden- und Wasserbewirtschaftung, Ernährung, Forstwirtschaft und genetischen Anpassungen. PROGRESA maximiert die wiederholte Anwendung und Übernahme beispielhafter Praktiken durch Wissensgenerierung, Kommunikation und Lernen auf Grundlage von Fakten, die durch Überwachung, Wirkungsevaluierung sowie partizipatorische Reflexion gesammelt wurden.

Resultate

Resultate 2018

  • Schulung von 5 427 Kaffeebauern durch die Field School Methodik (ECAs)
  • Schulung von 1 819 Produzenten im Rahmen der Volcafe-Methodik
  • 11 850 Kaffeeproduzenten (22% davon Frauen) wurden im Rahmen des Projekts in den Bereichen Bodenproben, Gewebemanagement, integriertem Schädlings- und Krankheitsschutz, Bau von Solartrocknern, Interpretation der Bodenanalyse, Nassverarbeitung, Kalibrierung von Zellstoffmaschinen und Vermarktungsvorschriften geschult.
  • Training von 730 Führungskräften (495 Männer und 235 Frauen) in inkusiver Wirtschaftsführung, Generationswechsel, Verhandlungstechniken, strategische und operative Planung, unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, kommerzielle Vernetzung sowie sozioorganisatorische und unternehmerische Selbsteinschätzung.
  • Ausbildung von 1.270 Cashewproduzenten (412 Frauen und 858 Männer) in den Bereichen Agrarökologie, Gewebemanagement, Biodünger, integriertes Schädlings- und Krankheitsmanagement, Ernte und Nachernte, Geschlechtergerechtigkeit, Finanzausbildung und Marketing, u.a.
  • Stärkung von 4 Verbänden von Kakaoproduzenten; Danlí (APROCAD), El Paraíso (APROCAEP), Trojes (GUATA und ACOPANT).
  • Schulung von 134 Kakaoerzeugern, (30 Frauen und 104 Männer) in der Einrichtung und Verwaltung von Plantagen und der Verarbeitung.
  • Technische Hilfe für 6 Klongärten.

Projektpartner

  • Honduranisches Kaffee-Institut
  • Gemeinde Danlí, Departement El Paraíso
  • Gemeinde Namasigüe, Departement Choluteca
  • Molinos de Honduras
  • Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht

Projektländer

  • Honduras

Projektdauer

2017 - 2019

Finanzierung

  • EU

Arbeitsthema

Unternehmen

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