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Wirtschaftliches Befähigung indigener Jugendlicher und Frauen

Die Projektaktivitäten ermöglichen den Jugendlichen und Frauen im Alter von 15 bis 35 Jahren ihre Lebensbedingungen zu verbessern und damit ein selbstbestimmtes Leben zu führen können. Sie erhalten Zugang zu beruflicher technischer Bildung und zu innovativen Finanzdienstleistungen. Mittels aktiven Arbeitsmarktmassnahmen und der Förderung des Unternehmertums verbessern sich ihre Chancen eine Anstellung zu finden oder sich selbstständig zu machen und somit ihr Einkommen zu steigern. Der Zugang von Frauen zu wirtschaftlichen Rechten und Ressourcen, in Kombination mit angemessener Ausbildung und sozialen Leistungen, spielt bei der Reduktion von Armut eine zentrale Rolle.


Alta Verapaz befindet sich im Norden von Guatemala. Die Bevölkerung ist hauptsächlich indigen (94%) und die meisten von ihnen gehören den ethnischen Gruppen der Q'eqchí und Pocomchí an; 77% der Menschen leben im ländlichen Raum und nur 23% der Bevölkerung in städtischen Gebieten. Wenn man vom Multidimensional Poverty Index (MPI) spricht, hat Alta Verapaz mit 0,529 den höchsten Index des Landes, was bedeutet, dass es den geringsten Zugang zu Gesundheit, Bildung und minimaler Lebensqualität wie Wohnen, Strom, Sanitäranlagen, Trinkwasser und anderen Notwendigkeiten hat und damit die ärmste Region im Land ist.

Das Projekt

Das Projekt trägt dazu bei, das Leben von Frauen und Jugendlichen zu verbessern, indem es ihnen hilft, ihr Einkommen auf zwei Arten zu erhöhen: Erstens, indem die Zugang zu einer technischen und beruflichen Ausbildung erhalten,  damit erhöhen sich ihre Chancen, einen Arbeitsplatz zu erhalten. Zweitens durch die Förderung von Unternehmensgründungen, um den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern. Der Einbezug der Frauen in den gesamten Prozess wird durch die Entwicklung eines umfassenden Bildungs- und Sensibilisierungsprogrammes gefördert.


Die folgenden Projektkomponenten schliessen die Querschnittsthemen Geschlecht, Umwelt, Governance und Konfliktmanagementmit ein:

  • Verbesserung der beruflichen technischen Ausbildung und der Arbeitsvermittlung
  • Förderung von nachhaltigem Unternehmertum und finanzieller Integration
  • Stärkung der Rolle von Frauen (sexuelle und reproduktive Gesundheit, Gewaltprävention und Pflegewirtschaft


Die Umsetzungsstrategien sehen eine Koordination mit öffentlichen und privaten Akteuren auf der Mikro- (kommunalen) Ebene; Meso- (abteilungs-) und Makroebene (national und international) vor. Der Ansatz wird von den Akteuren der Marktsysteme (öffentlich und privat) übernommen und führt zu Innovationen im wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Das Projekt wird in 12 Gemeinden des Departements Alta Verapaz und in vier Sektoren mit dem grössten wirtschaftlichen Potenzial durchgeführt: Forstwirtschaft, Tourismus, Bauwesen und Umweltdienstleistungen.  

Resultate

Erwartete Resultate

  • 4800 junge Menschen (davon 65% Frauen) und erwachsene Frauen erhöhen ihr Einkommen um mindestens 20%
  • 60 000 junge Menschen (70% Frauen) und erwachsene Frauen kennen und / oder wenden Informationen und neu erworbenes Wissen in ihren Entscheidungen an.

Projektpartner


Projektländer

  • Guatemala

Projektdauer

2018 - 2022

Finanzierung

  • SIDA

Arbeitsthema

Beruf

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
E-Mail info@STOP-SPAM.swisscontact.org