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Mosambik: Ernährungssicherheit während und nach der COVID-Krise gewährleisten

COVID-19 richtet auf der ganzen Welt verheerende wirtschaftliche Schäden an. Entwicklungsländer wie Mosambik sind noch stärker betroffen. Denn das südostafrikanische Land ist auf die Einnahmen aus Rohstoffexporten, dem Tourismus und Rücküberweisungen von Emigrantinnen und Emigranten angewiesen. Dieser Hintergrund stellt das «Programm für Ernährungssicherheit durch Anpassung an den Klimawandel und Resilienz», das Swisscontact in Mosambik umsetzt, vor vielfältige Herausforderungen, die es zu überwinden gilt.

Das vorrangige Ziel des Programms FAR (Food Security through Climate Adaptation and Resilience) ist es, die Ernährungssicherheit in Mosambik und ihre Krisenresilienz zu verbessern. Angesichts der neuen Realität gewinnt dieses Ziel umso mehr an Gewicht. Denn niemand weiss, wer die Felder bebauen wird, ob Ernten verloren gehen werden und es an Nahrungsmitteln mangeln wird.

 

Das Welternährungsprogramm der Uno warnte Mitte April:

«Die Zahl der Menschen, die von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen sind [...] wird aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 im Jahr 2020 auf 265 Millionen ansteigen, 130 Millionen mehr als die 135 Millionen Menschen im Jahr 2019. »

 

Swisscontact setzt das Programm mit starken Partnerorganisationen vor Ort um. Dadurch kann es rasch reagieren, um die verschiedenen Auswirkungen der Krise auf die Nahrungsmittelproduktion abzuschwächen und sich an die neuen Herausforderungen anzupassen. 

Unterstützung der Bauernbetriebe bei der Fortsetzung der Produktion

 

Das Team hat Massnahmen entwickelt, um die Produzentinnen und Produzenten zu unterstützen, ihre Aktivitäten fortzusetzen wie zum Beispiel weiterhin Gemüse anzubauen. Die direkte und die indirekte Unterstützung ist möglich durch die Partnerorganisationen sowie ein dichtes Netz von Lead-Farmern, ortsansässigen Personen, die im landwirtschaftlichen Sektor beraten und Agrarprodukte handeln. Dieses Netz wurde in den ersten zwei Jahren des Programms aufgebaut und ermöglicht es nun, die Bäuerinnen und Bauern vorübergehend über WhatsApp, Telefon sowie durch den Versand von Broschüren und Leitfäden zu begleiten und zu beraten. Und noch etwas Gutes haben diese Netzwerke: Sie können neben dem Weitergeben agrarwirtschaftlichen Wissens auch zur Aufklärung der bäuerlichen Gemeinschaften über die Massnahmen zur Bekämpfung von COVID-19 genutzt werden. 

 

Systemischer Ansatz – auch in Krisenzeiten

 

Das FAR-Programm folgt einem systemischen Ansatz zur Verbesserung der Ernährungssicherheit. Dieser ist nicht nur in «normalen» Zeiten, sondern auch in Krisenzeiten relevant. Die Dynamiken und die Trends der Märkte gilt es auch und gerade dann zu berücksichtigen, wenn betroffene Unternehmen beim Wiederaufbau unterstützt werden. Swisscontact ist der Ansicht, dass es wichtig ist, die Marktanreize für Produzierende und Partnerorganisationen nicht zu stören. Sie sind für eine rechtzeitige wirtschaftliche Erholung nach der Krise unerlässlich.

 

Das Programm FAR wird von der schwedischen Botschaft finanziert und von Swisscontact in Zusammenarbeit mit mehreren Partnerorganisationen vor Ort umgesetzt.

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