Um diese Website optimal bereitzustellen, verwenden wir Cookies.
Mit der Nutzung der Webseite Stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.    Mehr erfahren

Klimawandel in Zentralamerika: Nahrungsmittelsicherheit und höhere Einkommen für 25 000 Kleinunternehmen und Bauernbetriebe

Schwerpunktmässig fördert Swisscontact in Zentralamerika die wirtschaftliche Entwicklung in ausgewählten Wertschöpfungsketten und die Integration der Jugendlichen in den Arbeitsmarkt mittels praxisorientierter Aus- und Weiterbildung. Swisscontact implementiert vier neue Projekte, die zur Verbesserung der Nahrungsmittelsicherheit und der Lebenssituation der armen Bevölkerung beitragen.

In zentralamerikanischen Ländern bilden Klein- und Bauernbetriebe das Rückgrat der Wirtschaft. Da sie zunehmend dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, müssen sie ihre Konkurrenzfähigkeit verbessern und so ihre Wertschöpfung langfristig sicherstellen. Weltweite Klimaveränderungen stellen sie vor zusätzliche Herausforderungen. Die Länder Zentralamerikas zählen zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen.

 

Neue Marktchancen durch effiziente Produktion in Honduras

Das Projekt «Rural Market Opportunities in the Gulf of Fonseca» der kanadischen Kooperation (Global Affairs Canada) unterstützt Kleinunternehmen und Bauernbetriebe dabei, effizienter zu arbeiten und zu produzieren. Das eröffnet neue nationale und internationale Marktchancen. Auf staatlicher Ebene sollen harmonisierte Wirtschaftsentwicklungspläne und die Schaffung eines günstigen Wirtschaftsumfeldes zum Projekterfolg beitragen.


Das von der Weltbank finanzierte «Food Security» Projekt konzentriert sich ebenfalls auf den honduranischen Abschnitt im Dürre-Korridor zwischen Costa Rica und Guatemala. Der Zugang zu Wasser, eine diversifizierte Produktion von Lebensmittel, verbesserte Anbaumethoden und damit erhöhte Ernteerträge verbessern die Ernährungssituation von in extremer Armut lebenden Familien, insbesondere von Kindern und Frauen.


Auch das neu lancierte und von der EU finanzierte Projekt «PROGRESA» hat zum Ziel, die Armut von Kleinbauernbetrieben und Arbeitern in der Landwirtschaft zu verringern. Dies gelingt unter anderem durch Produktivitätssteigerungen, Stärkung von Bauernorganisationen und die Einführung von georeferenzierten Informationssystemen, die die Rückverfolgbarkeit innerhalb der Wertschöpfungsketten von Kaffee, Kakao und Cashew-Nüssen garantieren.


Diese mehrjährigen Projektinterventionen in Honduras fördern insbesondere die Gleichstellung der Geschlechter, die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und den Schutz der Umwelt.


In kleinen Familienunternehmen die Lebenssituation verbessern
Das territoriale Wirtschaftsentwicklungsprojekt der DEZA in Nicaragua konzentriert sich darauf, die Lebenssituation von kleinen Familienunternehmen in der Region Segovias zu verbessern (PRODET). Swisscontact berät die Regierung Nicaraguas in enger Zusammenarbeit mit dem federführenden Ministerium in der Planung und Umsetzung der Aktivitäten und in der Evaluation des Resultate. Das Projekt fördert die Zusammenarbeit, stellt den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Institutionen sicher und führt state-of-the-art Verfahren der Wirkungsmessung und Evaluation ein.

Swisscontact
Swiss Foundation for Technical Cooperation
Hardturmstrasse 123
CH-8005 Zürich

Tel. +41 44 454 17 17
Fax +41 44 454 17 97
E-Mail info@STOP-SPAM.swisscontact.org