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Belgrad: Stärkung einer aufstrebenden Start-up-Community

Die «Financial Times» veröffentlichte kürzlich einen ausführlichen Artikel über die Start-up-Szene in Belgrad. Swisscontact fördert das serbische Start-up-Ökosystem seit 2015 im Rahmen des Swiss Entrepreneurship Programme (Swiss EP), das vom Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) finanziert wird. Für das Swiss EP-Team bestätigt der Artikel, dass es auf dem richtigen Weg ist und mit den relevanten Akteuren zusammenzuarbeitet, um die Start-up-Szene in Serbien auf die nächste Entwicklungsstufe zu heben.

Der Artikel in der «Financial Times» hebt besonders die Stärke der serbischen Hauptstadt im IT-Sektor hervor, der Zugang zu einem wachsenden Pool von talentierten Tech-Fachleuten hat. Auf der anderen Seite verlassen viele junge Menschen Serbien, um ihr Glück anderswo in der Welt zu suchen. Eine bessere Positionierung als Technologiestandort könnte dazu beitragen, den Braindrain zu stoppen.

Befähigen, nicht anführen

 

Das Swiss EP unterstützt den Aufbau lokaler Start-up-Communities in sieben Ländern (Albanien, Bosnien-Herzegowina, Nord-Mazedonien, Kosovo, Peru, Serbien und Vietnam). Von Anfang an verfolgte Swiss EP einen indirekten Ansatz. In der Praxis bedeutet dies, dass das Programm lokale Organisationen, die Start-ups fördern, bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Aktivitäten unterstützt, anstatt eigene Aktivitäten umzusetzen. Dieser Ansatz erzeugt ein starkes, langfristiges Engagement und Eigenverantwortung vor Ort.

In Serbien arbeitet das Programmteam eng mit mehreren im «Financial Times»-Artikel zitierten Akteuren zusammen, insbesondere mit dem ICT Hub und seines Investmentfonds. Für Swisscontact veranschaulicht der Artikel, wie gut der Ansatz des Programms funktioniert, indem er bestehende Akteure ans Steuer setzt und sie dazu ermutigt, Verantwortung für ihre eigene Entwicklung zu übernehmen. Die Einzigartigkeit des Swiss EP-Ansatzes besteht darin, dass das Programm vollständig nachfrageorientiert ist.

Ähnliche Herausforderungen in verschiedenen Ländern

 

Die in dem Artikel zitierten Fachleute kommen zum Schluss, dass es in Serbien eine ausreichende Zahl von Tech-Talenten gibt, dass aber bei der Unternehmensentwicklung Nachholbedarf besteht. Der Mangel an Verkaufs-, Management- und anderen Business-Soft-Skills ist ebenfalls eine Schlüsselerkenntnis des Swiss EP und ist vergleichbar mit der Situation in den anderen Ländern des Westbalkans, in denen Swiss EP aktiv ist.

Teresa Widmer, Global Programme Manager des Swiss EP, sagt: «Die unternehmerischen Ökosysteme, in denen wir arbeiten, stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Sie haben noch immer mit einer Kultur zu kämpfen, die nicht immer unternehmerfreundlich ist. Lokale Organisationen identifizieren Lücken im Ökosystem und arbeiten daran, diese zu überwinden. Das Swiss EP holt Expertinnen und Experten in diesen identifizierten Bereichen nach Serbien und in andere Länder, damit sie diese Lücken schliessen können. Wir können nun die Früchte ihrer und unserer Arbeit sehen. Die lokalen Organisationen, die Start-ups unterstützen, und die Start-ups selber machen grosse Sprünge in die richtige Richtung, verbessern ihre Leistungen, schaffen Investitionen und Arbeitsplätze.»

Das Erfolgsrezept des Swiss EP

 

Um den innovativen Ansatz des Programms zu veranschaulichen, hat das Swiss EP-Team die wichtigsten Aspekte in einem White Paper zusammengefasst. Dort erläutern sie ihr Credo: «They lead. We support.» Das Paper kann von der Website des Swiss EP heruntergeladen werden.

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