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Erste Mitgliederversammlung der Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao

An der Mitgliederversammlung der Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao vom 30. April 2019 standen die Themen «Grenzüberschreitende Zusammenarbeit» und «messbare Fortschritte» im Zentrum. Ausserdem übernahm Gabriela Schafroth von Swisscontact die Vertretung der Non-Profit Organisation im Vorstand der Mitgliederversammlung.

«Die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao kann und will einen messbaren Beitrag für eine nachhaltigere Kakao-Wertschöpfungskette leisten», meint der Präsident des Vereins, Professor Ernst A. Brugger. Denn der Kakaosektor ist in den verschiedenen Anbauländern mit grossen Herausforderungen konfrontiert: Entwaldung, Klimawandel, Armut oder Kinderarbeit. Die Kakaoplattform hat einen Messrahmen mit Schlüsselindikatoren entwickelt. Dieser erfasst alle Dimensionen der Nachhaltigkeit und orientiert sich auch an den Nachhaltigkeitszielen der UNO und an der Globalen Kakao-Agenda der Internationalen Kakao-Organisation ICCO.

Nachhaltige Importe weiter steigern

Ein ehrgeiziges Ziel haben sich die Mitglieder der Kakaoplattform gesetzt: sie wollen die importierten Kakao-Äquivalente, die aus nachgewiesenem nachhaltigem Anbau stammen bis 2025 von 50% auf 80% steigern. Bei der Kakaobutter gibt es beispielsweise Potential zur besseren Nachverfolgbarkeit des nachhaltigen Ursprungs. Eine Arbeitsgruppe wurde zu diesem Thema gebildet sowie weitere spezielle Arbeitsgruppen. 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die Kakaoplattform setzt sich für eine enge Kooperation mit allen wichtigen Akteuren im weltweiten Kakaosektor ein. So zum Beispiel auch mit der Ghanaischen Kakaobehörde. Die Schweiz importiert die grösste Menge der Kakaobohnen aus diesem westafrikanischen Land. Der Direktor der Ghanaischen Kakaobehörde, Joseph Boahen Aidoo, präsentierte an der Mitgliederversammlung die zweite Entwicklungsstrategie für den Ghanaischen Kakaosektor.

Swisscontact im Vorstand der Mitgliederversammlung

Am Konzept der Kakaoplattform haben mit HELVETAS Swiss Intercooporation und Swisscontact, zwei anerkannte Schweizer Entwicklungsorganisationen, mitgewirkt. Die Non-Profit-Organisationen haben eine wichtige Stimme mit Blick auf die Herausforderungen im Kakaosektor und vertreten die Anliegen der Zivilgesellschaft in der Plattform.

 

Ab 1. Mai 2019 übernimmt in der Vertretung der Non-Profit Organisation im Vorstand der Mitgliederversammlung  Gabriela Schafroth, Swisscontact von Esther Haldimann, Helvetas. Swisscontact und Helvetas teilen sich die NGO Vertretung im sechsköpfigen Vorstand der Kakaoplattform für jeweils ein Jahr. Der Vorstand setzt sich zusammen aus Vertretern des Privatsektors, dem öffentlichen Sektor, Wissenschaft und einer non-profit Organisation (und einen Beobachter). 

 

Die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao vernetzt die Akteure der gesamten Schweizer Kakaobranche. Die Mitglieder setzen sich gemeinsam dafür ein, die Lebensbedingungen der Kakaoproduzentinnen und -produzenten zu verbessern und die natürlichen Ressourcen und die Artenvielfalt in den Anbauländern zu erhalten. 

Swisscontact
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