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Neu gewonnene Projekte stärken die Wirtschaft mit qualifizierten Fachkräften in Indonesien, Tansania und Bolivien

Swisscontact implementiert drei neue Projekte zur Stärkung der Ausbildungen qualifizierter Fachkräfte, die auf den regionalen Arbeitsmarkt abgestimmt sind. Diese Projekte unterstützen das wirtschaftliche Wachstum, den sozialen Fortschritt und die kulturelle Weiterentwicklung. Die Menschen können durch die Stärkung ihrer Kompetenzen und die Integration in die Arbeitswelt aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Stärkung des dualen tertiären Berufsbildungssystems in Indonesien dank wettbewerbsfähiger Fachhochschulen

Die Struktur und Dynamik des Arbeitsmarkts stellt eine der grössten Herausforderungen für die indonesische Wirtschaft und ihr künftiges Wachstum dar. Die Fachqualifikationen, angeboten durch das nationale Bildungssystem, erfüllen die Anforderungen der Privatwirtschaft nicht.

Das Programm «Skills for Competitiveness» (S4C) wird das Qualifikationsdefizit von Technikern und Ingenieuren ausgleichen, indem ausgewählte Fachhochulen ihre Ausbildungsansätze auf die Bedürfnisse der Wirtschaft abstimmen. Der duale Mechanismus wird durch die Integration des Privatsektors in das nationale Berufsbildungssystem gestärkt. Das Programm schafft wirtschaftliche Perspektiven und trägt zur sozialen Integration von Randregionen bei.

Das Programm wird von einem Schweizer Konsortium durchgeführt, das sich aus Swisscontact, der Berner Fachhochschule (BFH-CDC) und der Association for Swiss International Technical Connection (SITECO) zusammensetzt. Finanziert wird das Programm von der indonesischen Regierung und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).

Projekt Skills for Competitiveness (S4C)

 

Qualitativ hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildungen in Bolivien

In Bolivien ist soziale Ausgrenzung noch immer weit verbreitet und strukturell verankert. Von überdurchschnittlich hohen Armutsraten sind Frauen, die Landbevölkerung und die indigenen Bevölkerungsgruppen betroffen.

In Zusammenarbeit mit der bolivianischen Stiftung FAUTAPO konnte Swisscontact die Ausschreibung für das Projekt für technische Berufsbildung in Bolivien gewinnen. Bolivien, derzeit in einer wirtschaftlichen und politischen Krise, verlangt nach einer innovativen, flexibel und anpassungsfähigen Projektdurchführung. Das ehrgeizige Ziel des Projekts ist es, 34’300 Jugendlichen und Frauen Zugang zu Beschäftigung ermöglichen. Die Zielgruppen erhalten eine qualitativ hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung.

Die Ministerien für Bildung, Arbeit sowie für Entwicklung, sowie weitere öffentliche und private Einrichtungen im Bereich Bildung, Produktion und Beschäftigung übernehmen die gemeinsame Verantwortung für den Berufsbildungssektor.

Verbreitete Armut trotz wirtschaftlicher Fortschritte in Tansania

Die wirtschaftlichen Fortschritte Tansanias, das Wachstum betrug in den letzten sieben Jahren jährlich über 6%, haben noch immer keinen Einfluss auf die alarmierende Armut des Landes. 12 Millionen Menschen leben von weniger als 0.60 US-Dollar pro Tag, rund 47 Prozent leben unter der Armutsgrenze 1,90 US-Dollar pro Tag. Im Frühjahr 2018 startet das Projekt «Skills for Employment Tanzania» (SET) und wird die Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen in ländlichen Gebieten fördern. Das Projekt basiert auf den Erfahrungen von Swisscontact aus den Bildungsprojekten in DR Kongo, Burundi und Ruanda (PROMOST) und U-LEARN in Uganda. Es profitiert auch von den Erkenntnissen aus dem «Skills for Life»-Projekt in Kenia zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien. «Skills for Employment Tanzania» fördert die Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen in ländlichen Gebieten.

Die Projekte in Bolivien und Tansania werden von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert.

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