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Swisscontact Jahresbericht 2017: Über 230 000 Kleinbetriebe verbessern ihr Einkommen

Swisscontact fördert die Wirtschaft in 35 Entwicklungsländern mit über 120 Projekten. Damit schafft die Schweizer Stiftung Möglichkeiten für Einkommen und Beschäftigung. Von dieser Arbeit profitierten 2017 über 230 000 Kleinbetriebe, indem sie ihr Einkommen verbessern konnten. Im Online-Jahresbericht publiziert Swisscontact die wichtigsten Meilensteine.

2017 wurde das Projektportfolio von Swisscontact unter anderem durch das SECO-finanzierte «Swiss Import Promotion Programme SIPPO» ergänzt. SIPPO stärkt ausgewählte Exportförderorganisationen und Branchenverbände in elf Partnerländern, damit diese gezielte Dienstleistungen für exportbereite Unternehmen erbringen können. Für Heinrich Lanz, Präsident von Swisscontact, ist das Handelsförderungsprogramm SIPPO die logische Fortsetzung der bisherigen Tätigkeit im Aufbau und in der Förderung von nachhaltigen Wertschöpfungsketten: «Swisscontact befähigt in etlichen Projekten Kleinbetriebe und Bauern, marktgerechte Produkte auf den Markt zu bringen. Früher oder später stellt sich dann die Frage der Exportfähigkeit dieser Produkte.»

Langjährige Projekte abgeschlossen

Swisscontact schloss 2017 langjährige Projekte in Bolivien und Südafrika ab und übergab diese an lokale Partner. Darüber freut sich Samuel Bon, CEO: «Entwicklungszusammenarbeit darf sich nie unabdingbar machen. Wir wollen lokale Wirtschaftssysteme und Akteure befähigen und stärken.»

Intern hat Swisscontact 2017 in die virtuelle Zusammenarbeit und einen verstärkten Wissenstransfer investiert. Das erlaubt der Stiftung, Innovationen und technische Lösungen besser für ihre Projekte zu nutzen, auch über verschiedene Regionen hinweg.

600'000 Menschen erreicht

Mit ihrer Arbeit in 120 Projekten erreichte Swisscontact 2017 rund 600'000 Menschen in 35 Entwicklungsländern. 232'500 landwirtschaftliche und handwerkliche Kleinbetriebe konnten ihr Einkommen verbessern. Dabei beträgt das Verhältnis pro investiertem Franken zu zusätzlich generiertem Einkommen durchschnittlich 1:3. Das Projektvolumen der zweitgrössten Entwicklungsorganisation der Schweiz betrug letztes Jahr über 100 Mio. Franken.

Nepal: Erdbebensichere Häuser dank ausgebildeter Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter

Für den Jahresbericht hat Swisscontact zwei Projekte multimedial aufbereitet: In Nepal bildet Swisscontact Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter aus und bringt so nach dem Erdbeben von 2015 den Wiederaufbau voran. In Mosambik unterstützt Swisscontact Bauernfamilien dabei, die Produktivität und die Qualität ihrer Produkte zu steigern, um ein höheres Einkommen zu erwirtschaften.

Zum Jahresbericht

Swisscontact
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