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Schweizer Botschafter würdigt die Bemühungen von M4C in den Nördlichen Chars

Der Schweizer Botschafter in Bangladesch, René Holenstein, und hochrangige Vertreter der Botschaft, darunter Christoph Fuchs, Berater und Leiter für Politik, Wirtschaft und Kultur, besuchten vom 9. bis 12. Juli 2018 das Projekt "Making Markets Work for the Jamuna, Padma and Teesta Chars" (M4C). Sie tauschten sich aus mit Stakeholdern und Begünstigten von M4C, assoziierten Marktteilnehmern, Partnern des öffentlichen und privaten Sektors sowie den Implementierungspartnern Rural Development Academy (RDA) und Char Development Research Center (CDRC).

Chars sind schwer zugängliche Flussinseln, die durch Zyklen von Bodenerosion und Ablagerung gebildet werden und saisonal oder ganzjährig vom Festland getrennt bleiben.Die Haushalte in der Region sind durch die geographische Isolation, den eingeschränkten oder fehlenden Zugang zu Märkten und  Finanzdienstleistungen, Bildung und Gesundheitsversorgung und die Anfälligkeit für verschiedene Naturkatastrophen stark gefährdet.

Bevor das Projekt M4C auf den Chars aktiv wurde, hatte die Region kaum private und öffentliche Investitionen angezogen. Der Botschafter schätzte daher den Ansatz und den Erfolg von M4C, verschiedene Partner aus dem privaten und öffentlichen Sektorauf die Chars zu bringen. Dies verbesserte die Lieferung von Produkten und Dienstleistungen und damit die Lebensgrundlage der Menschen, die auf den Chars leben, durch eine höhere Produktion und bessere Qualität der Produkte. Am Ende des Besuchs sagte der Botschafter: "Der Ansatz funktioniert nicht nur für die Begünstigten, sondern auch für die Partner. Dieses Modell zur Verbesserung der Lebensgrundlagen könnte sowohl in weiteren Teilen Bangladeschs als auch in anderen Entwicklungsländern Anwendung finden."

M4C ist ein Projekt im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie des Ministeriums LGRD und Genossenschaften der Regierung von Bangladesch und wird von Swisscontact in Zusammenarbeit mit RDA umgesetzt. Dank des Projekts konnten zwischen 2012 und 2018 107'000 Haushalte ein Zusatzeinkommen von 14,70 Millionen Franken generieren – ein wichtiger Beitrag zur Armutsreduktion in der Region.

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