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Neues Arbeitsinstrument zur Beteiligung der Wirtschaft

Die duale Berufsbildung in der Schweiz ist ein weit über die Grenzen hinaus bekanntes Erfolgsmodell. In anderen Ländern birgt die Berufsbildung noch viel Potenzial für die Förderung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und persönlicher Ziele. Das neu überarbeitete Arbeitsinstrument des Geberkomitees für duale Berufsbildung, kurz DC dVET, erläutert, wie die Berufsbildung durch Einbeziehung der Wirtschaft relevanter, attraktiver und qualitativ besser werden kann.

Das zentrale Arbeitsinstrument für die Berufsbildungsprojekte in der Entwicklungszusammenarbeit besteht aus einer Studie und einem ergänzenden Fragebogen, die im Auftrag des DC dVET von Prof. Dr. D. Euler, Institut für Wirtschaftspädagogik der Universität St. Gallen, entwickelt wurden. Beides steht auf der DC dVET-Website zur Verfügung.

Studie als Orientierungshilfe und Überblick

Die Studie bietet eine Orientierungshilfe bezüglich der Fragen, wo, wie und unter welchen Voraussetzungen die Wirtschaft einbezogen werden kann. Unternehmen der Privatwirtschaft, staatswirtschaftliche Betriebe und überbetriebliche Organisationen wie Kammern oder Verbände sind dabei von zentraler Bedeutung. Der sogenannte «Bezugsrahmen» erläutert die gemeinsamen Bezugspunkte der Ausbildungsarten und vereint sie in zugrunde liegenden Rahmenbedingungen.


Ein Bezugspunkt in rein schulbasierten Systemen ist das Hinzuziehen der Wirtschaft zur Durchführung betrieblicher Ausbildungsphasen oder die finanzielle Beteiligung an den Ausbildungskosten. Bei Ausbildungen On the Job können die Lernenden beispielsweise für theoriebezogene Ausbildungsphasen freigestellt werden oder die Unternehmen können bei der Entwicklung und Umsetzung von Ausbildungsstandards mitwirken.

Die Studie zeigt zudem auf, in welchen Branchen, Berufsfeldern und Arten von Unternehmen die Beteiligung der Wirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll ist.

Fragebogen zur Planung und Reflexion der eigenen Projekte

Der zur Studie gehörende Fragebogen unterstützt Geber und Projekte in der konkreten Arbeit. Er hilft, bestehende Erfahrungen zu reflektieren und neue oder zusätzliche Ansätze zu entwickeln. Darüber hinaus kann er zur Strukturierung von Austausch- und Verhandlungsprozessen eingesetzt werden. Der Fragebogen wird in Kürze als Onlinetool zur Verfügung stehen.

Mitglieder des DC dVET sind die Austrian Development Agency (ADA), das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Liechtensteinische Entwicklungsdienst (LED). Das Sekretariat des Geberkomitees wird von Swisscontact zusammen mit INBAS GmbH, KEK-CDC Consultants und L&R Sozialforschung geführt.

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