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Bundespräsident Alain Berset besucht Flüchtlinge in Kakuma

Der Bundespräsident der Schweiz, Alain Berset, besuchte gestern das Berufsbildungsprojekt im Camp Kakuma, das Swisscontact im Auftrag der DEZA umsetzt. Er war beeindruckt davon, wie die Flüchtlinge die erworbenen Fähigkeiten nutzen, um ein Einkommen zu erzielen.

Im Flüchtlingslager Kakuma, Kenia, leben rund 185'000 Menschen, und viele wurden dort geboren. Viele von ihnen sind im Camp geboren. Das Projekt «Skills 4 Life» der DEZA hat zum Ziel, das ökonomische Potential der Camp-Bewohnerinnen und -Bewohner zu nutzen. Swisscontact setzt das Projekt vor Ort um. Die Flüchtlinge, aber auch die Bevölkerung in der Region Kakuma, können sich in Kursen technische Fähigkeiten in verschiedenen Berufsfeldern aneignen. Ergänzend dazu werden ihnen auch dringend benötigte Lebenskompetenzen vermittelt.

 

Der Bundespräsident war beeindruckt vom Skills 4 Life Projekt

Der Präsident besuchte das Projekt, weil er die Flüchtlingssituation selbst aus erster Hand erfassen wollte. Nach einem ersten Augenschein sagt er über «Skills 4 Life»: «Ich bin sehr beeindruckt von dem, was ich gesehen habe. Die Flüchtlingssituation ist nicht nur von nationaler oder regionaler Bedeutung, sondern auch von globalem Interesse. Auch in der Schweiz sind wir besorgt. Wir können die Arbeit, die Sie hier leisten, nicht leisten, aber wir können unsere Unterstützung zeigen.» 

Der Ansatz von Skills 4 Life orientiert sich ganz konkret an den lokalen Marktchancen und konzentriert sich auf die Befähigung der Projektteilnehmenden, mithilfe des Erlernten unmittelbar Einkommen zu generieren. Anschliessend können sie zum Beispiel Kleider Schneidern, Reparaturdienste für Mobiltelefone und Computer oder Motorfahrzeuge anbieten oder Werkzeuge herstellen.

2017 nahmen 1’484 Personen (darunter 63% Frauen und 51% Flüchtlinge) an fachlichen Qualifizierungsmassnahmen in unterschiedlichen Berufen teil.

Swisscontact
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