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Spitalabfälle: mehr Sicherheit und neue Arbeitsplätze
Situation – Abfälle aus Spitälern und Arztpraxen werden in Peru zusammen mit allem weiteren Kehricht auf riesige Deponien am Rand der Städte gekippt. Dort suchen Arme nach Verwertbarem und immer wieder stecken sie sich mit Krankheiten an, weil sie in eine Spritze treten oder plötzlich gebrauchtes Verbandsmaterial in den Händen halten. Sie sind die letzten und verwundbarsten in einer ganzen Reihe von Menschen, die von unsachgemäss entsorgtem Spitalkehricht gefährdet werden. Schon die Krankenhausangestellten sind ungenügend geschützt und ebenso die Mitarbeitenden der Müllabfuhr. Die ansteckenden Stoffe verursachen immer wieder unangenehme bis lebensgefährliche Krankheiten und können besonders für arme Familien existenzbedrohend werden.Projekt – Swisscontact unterstützt in Peru Gesundheitseinrichtungen und Gemeindebehörden dabei, eine sichere Entsorgungskette für gefährliche Spitalabfälle aufzubauen. Alle Beteiligten stützen sich auf die Erfahrungen aus einem Projekt gleichen Ziels, welches Swisscontact in Bolivien zum Erfolg geführt hat. Dort instruieren nun kostendeckend arbeitende Weiterbildungsequipen das Personal und das Management von Spitälern, Arztpraxen und Entsorgungsunternehmen im korrekten Umgang mit infektiösem Kehricht. Die sichere Entsorgung des Materials auf einer geschlossenen Transportkette vom Ort des Gebrauchs bis zur Endlagerung ist auch eine Management-Aufgabe: Es gilt, neue Abläufe und technische Einrichtungen (z.B. hermetisch verschliessbare Behälter, Fahrzeuge etc.) einzuführen und das Personal entsprechend zu schulen. Ebenso wichtig ist die Bewusstseinsbildung für die Gefahr, die von gewissen Spitalabfällen ausgeht. In den Städten Arequipa, Cuzco, Juliaca und Puno ist das Projekt gestartet, die Leitung und Belegschaft der Krankenhäuser haben Komitees in ihren jeweiligen Betrieben gegründet, welche die Aufklärungs- und Weiterbildungsarbeit übernehmen. Sie schaffen die Grundlagen, welche nach und nach von allen Gesundheitseinrichtungen und Gemeinden Perus übernommen werden können. Was die Angestellten im Gesundheitssektor und die auf Deponien arbeitenden Menschen sicherer macht, schafft zugleich neue Arbeitsplätze im Bereich Abfall-Management, welcher in Lateinamerika mit dem allgemeinen Umweltbewusstseins an Bedeutung gewinnt.David Coila Quispe (34) Manuel Núñez Butrón Regionalspital, Puno«Ich bin Mitglied des Reinigungsteams am Núñez Butrón Regionalspital in Puno. Bevor dieses Projekt begann, trugen wir bei der Arbeit keine Stiefel und Atemschutzmasken und benutzten auch kein anderes Material, um uns zu schützen. Wie gefährlich Spitalabfälle sein können, war uns nicht bewusst. Auch die anderen Angestellten unterschätzten dieses Risiko. Dank der Weiterbildung durch das Projekt weiss ich, wie ich mit gefährlichen Spitalabfällen umgehen muss, und im Krankenhaus gibt es eigene Müllsäcke für sie. Ich bin vorsichtiger geworden, und wir arbeiten enger mit den anderen Spitalangestellten zusammen, welche uns nun auch mehr respektieren. Ich fühle mich besser in meinem Job.»
Ihre Unterstützung für dieses Projekt
Hauptpartner dieses ProjektsMedicor Foundation |
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07.05.2011
Jahresbericht 2011
Beim diesjährigen Jahresbericht haben wir uns für einen neuen Aufbau entschieden. Dieser stellt unsere vier Kernkompetenzen thematisch noch besser dar. Der Jahresbericht 2011 gibt anhand von Projektinformationen und Kurzgeschichten einen Einblick in die Stiftungsaktivitäten. Viel Vergnügen beim Lesen!
07.05.2012
Buchhalter/in 80 - 100%
Für das Finanzmanagement in einem internationalen Umfeld mit dezentralen Strukturen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Buchhalter/in 80 - 100%.
12. März 2012
Entwicklungshilfe als Druckmittel
Ob die Schweizer Entwicklungshilfe an die Kooperation im Asylbereich gekoppelt wird, ist weiter offen. Heute wird im Bundesrat nochmals abgestimmt, ob Entwicklungsländer, die nicht mit der Schweiz kooperieren, Unterstützung erhalten. Der SECler Anton Ziltner meint, mehr Entwicklungshilfe bedeutet weniger Migration und damit niedrigere Kosten im Asylwesen. Sehen Sie das Interview von ihm in dem Beitrag der Rundschau vom 7.3.2012: Video
31. Januar 2012
Benefizkonzert spielt 7500 CHF ein
Swisscontact Geschäftsführer Samuel Bon und Kommunikationsleiterin Ulrike Gminder nahmen den Scheck im Seedamm Plaza entgegen. » | Lesen Sie mehr.
7. Dezember 2011
Albanische Coaches lernen in Luzern
Junge Männer und Frauen aus Randgruppen haben in Albanien einen beschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Das von Swisscontact durchgeführte Projekt AlbVET spricht diese Jugendlichen an. Ausgebildete Coaches begleiten sie auf ihrem Weg in die Beschäftigung.
20. November 2011
Benefizkonzert
Am 20.November 2011 fand im SEEDAMM PLAZA in Pfäffikon ein Benefizkonzert zugunsten von Swisscontact statt. In diesem Konzert stellte die A-Capella-Gruppe Bliss (www.bliss.ch) ihr umfangreiches und humorvolles Repertoire vor. Fast 200 Gäste fanden sich trotz strahlenden Sonnenscheins zu diesem Konzert ein. Unser herzlichster Dank gilt der gesamten Belegschaft des SEEDAMM PLAZA, der Gruppe Bliss sowie allen grosszügigen Spenderinnen und Spendern. Foto-Impressionen des Abends finden Sie hier… » | Impressionen
1.November 2011
Von der Bohne zum Praliné
Am 1. November fand die Veranstaltung von Swisscontact und economiesuisse zum Thema "Nachhaltiger Kakaoanbau als globale Chance" in Zürich statt. Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier » | Programm
» | Impressionen
Juni 2011
Senior Expert Corps-Anlass
Am 21.6.2011 fand der SEC-Anlass zum Jahr der Freiwilligen statt. Weitere Informationen und Impressionen erhalten Sie hier.
Mai 2011
Die globalen Herausforderungen in der Energiefrage
Swisscontact organisierte eine Veranstaltung in Lausanne.
Mai 2011
Jahresbericht 2010
Unser Jahresbericht 2010 in neuem Layout ist ab jetzt erhältlich. Mit zahlreichen Projektnachrichten und eindrücklichen Beispielen zeigen wir auf, wie sich Swisscontact mit 92 Projekten in 23 Ländern nachhaltig für die Armutsminderung einsetzt.
April 2011
Schweizer Organisationen für Mikrofinanz
Schweizer Organisationen lancieren die Swiss Capacity-Building Facility in Microfinance » | Pressemitteilung
März 2011
Neuerscheinung
Ueli Stilli Unser langjähriger ehemaliger Kollege publiziert ein Buch mit Fotos seiner Reiseeindrücke. » | Bestellung
18. Februar 2011
Drei neue Filme online
Wir präsentieren drei neue Kurzfilme über unsere Umweltprojekte in Bolivien. » | Jetzt anschauen
1. Februar 2011
Berufsbildungsförderung in Indonesien
Marina de Senarclens, Mitglied des Stiftungsratsausschusses von Swisscontact, berichtet im "Schweizer Arbeitgeber" über verschiedene Projekte zur Unterstützung und zum Aufbau von Berufsschulen in Indonesien.
16. Januar 2011
"Ecovecindarios" im Schweizer Fernsehen
Cash TV berichtet eindrucksvoll über das Swisscontact-Projekt "Ecovecindarios" in Bolivien, welches durch Recycling von Abfall neue Arbeitsplätze schafft und zugleich die Umwelt schont. » | Beitrag Cash TV
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