Existenzsicherung in West-Sulawesi dank optimierter Kakao – Wertschöpfungsketten

Private und öffentliche Partner des Sustainable Cocoa Production Programmes (SCPP), das Swisscontact in Indonesien umsetzt, nahmen einen Augenschein vor Ort. Nestlé, Mars Chocolate und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO analysierten die Fortschritte bei der Verbesserung der Kakao-Wertschöpfungskette in West-Sulawesi.

Manfred Borer, Country Director Swisscontact Indonesia, zeigte der Reisegruppe, wie optimierte Kakaowertschöpfungsketten nachhaltige Lebensgrundlagen schaffen. Die Gruppe nahm an verschiedenen Aktivitäten in den Distrikten Mamuju, Majene und Polewali Mandar in West-Sulawesi teil. Dazu gehörten Besuche bei Kakaohändlern und Schulungen für Bauern. Die Aus- und Weiterbildung von Bauern steht im Zentrum der Projektausrichtung.

Erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaft

Das SCPP wird zurzeit auf 50 Distrikte in 11 Provinzen ausgeweitet, darunter wichtige Kakaoanbaugebiete in Sulawesi, Sumatra und Ost-Nusa-Tenggara. Das Projekt wird bis ins Jahr 2020 rund 140'000 Kakaobäuerinnen und -bauern miteinbeziehen. Das SCPP, das mit zwölf internationalen Unternehmen und führenden lokalen Kakao- und Schokoladenproduzenten zusammenarbeitet, ist derzeit die grösste öffentlich-private Partnerschaft ihrer Art in Indonesien.

 

Das SECO wurde von Monica Rubiolo, Leiterin der Abteilung Macroeconomic Support, und von Katrin Ochsenbein als Program Manager, vertreten. Begleitet wurden sie von zwei Vertretern der Schweizer Botschaft in Jakarta – Martin Stottele, Leiter Economic Development Cooperation, und Dian Elvira Rosa, National Program Officer. Nestlé Switzerland war vertreten durch Philippe Courbet und Pascal Chapot, begleitet von Wisman Djaja, dem Sustainability, Agriculture, Development and Procurement Director von Nestlé Indonesia.

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